70 Tipps und Tricks zum Geld sparen

Das Leben ist teuer, keine Frage. Doch es gibt zahlreiche Möglichkeiten, richtig Geld zu sparen – im Kleinen wie im Großen. Satte 70 praktische Tipps verteilt auf die Segmente Haushalt, Shopping, Auto, Hauskauf, Finanzen und Freizeit helfen, den Kontostand langfristig in den grünen beziehungsweise schwarzen Bereich zu bringen.

Geld sparen im Haushalt

#1: LED-Lampen statt Halogen und Co. verwenden

Bei gleicher Helligkeit verbraucht eine LED-Lampe im Vergleich zur Halogenbirne ungefähr 80 bis 85 Prozent weniger Energie. Zwar ist die Anschaffung eines LED-Leuchtmittels teurer, allerdings hält sie auch viel länger – abgesehen von den erwähnten stromtechnischen Vorzügen.

#2: Vorteilhaft: ein kombiniertes Kühl- und Gefriergerät

Getrennte Kühl- und Gefrierschränke, die jeweils nur halb gefüllt sind, machen weit weniger Sinn als ein kombiniertes Gerät mit reich dekorierten Fächern. Schließlich verbrauchen die Einzelschränke trotz ihres vergleichsweise geringen Inhalts die volle Strommenge.

#3: Stoß- statt Dauerlüften

Obwohl längst bekannt ist, dass Dauerlüften in Form stundenlang gekippter Fenster mehr schadet als nutzt, behalten viele Menschen diese falsche Methode bei. Besser für die Heizrechnung: die Fenster drei- bis viermal pro Tag für jeweils zehn Minuten vollständig öffnen.

#4: Strom- und Gas-Anbieter regelmäßig vergleichen

Das Internet beherbergt hochwertige Vergleichsseiten zu verschiedenen Strom- und Gas-Anbietern. Wer Geld sparen will, nimmt sich die Zeit, entsprechende Portale zu besuchen und die preislich optimale Lösung für sich zu finden. Ein richtiger Vergleich lohnt sich!

Hinweis: Ein solcher Vergleich geht mit einem Sparpotenzial von bis zu 500 (Strom) beziehungsweise 700 (Gas) Euro einher!

#5: Stromfresser entlarven und ersetzen

Es lohnt sich, die heimischen Geräte auf ihren Stromverbrauch hin zu prüfen. Zu diesem Zweck gibt es Strommessgeräte zu kaufen oder (mitunter kostenlos) auszuleihen. Werden die ermittelten Stromfresser nach und nach durch energieeffizientere Geräte ersetzt, sparen Sie Strom und schonen die Umwelt.

#6: Immer mit Deckel kochen

Beim Essen Kochen ohne Deckel entweicht eine Menge Wasserdampf und Wärme. Zudem dauert der Kochvorgang erheblich länger. Deshalb ist es ratsam, den Topf oder die Pfanne beim Erhitzen der Zutaten zuzudecken.

#7: Herd frühzeitig abschalten und Restwärme ausnutzen

Ein weiterer Tipp, der dazu beiträgt, beim Essen Kochen Strom und damit auch Geld zu sparen: Nach dem Abdrehen der Platte strahlt diese gemeinhin noch circa 20 Minuten Wärme ab. Insofern spricht nichts dagegen, den Herd frühzeitig abzuschalten und die Restwärme für das Essen zu nutzen.

#8: Wasser mit dem Wasserkocher erhitzen spart Zeit und Geld

Mehrere Tests der Stiftung Warentest zur Erhitzung von anderthalb Litern Wasser haben bezüglich der durchschnittlichen Kosten Folgendes ergeben:

  • Kochplatte: 9 Cent
  • Gaskeramik-Kochfeld: 6 Cent
  • Induktionskochfeld: 4,5 Cent
  • Wasserkocher: 4 Cent

Ergo: Wasser am besten mit einem Wasserkocher erhitzen und Geld sparen!

#9: Weniger kochen und mehr Frisches genießen

Was die Essenszubereitung betrifft, lässt sich am meisten Geld sparen, wenn der Herd öfter komplett aus bleibt. Kalte Salate aus frischen Zutaten sind schnell zubereitet, lecker und gesund. Gerade im Frühling und Sommer ist das eine ideale Möglichkeit.

#10: Geschirr in der Spülmaschine reinigen

Mittlerweile herrscht Einigkeit darüber, dass die Geschirrreinigung in der Spülmaschine weniger Kosten verursacht als der Abwasch von Hand. Dies liegt daran, dass die Maschine weniger Wasser verbraucht. Wer noch kein solches Gerät hat, tut also gut daran, über die Anschaffung nachzudenken.

#11: Spülmaschine immer erst voll beladen

Natürlich erübrigt sich durch den Geschirrspüler nicht die Notwendigkeit, über die richtige Benutzung nachzudenken. Wichtig: Die Maschine zunächst voll beladen und erst dann aktivieren. Ansonsten ist der Geldspareffekt schnell dahin.

Hinweis: Dasselbe gilt selbstverständlich auch für die Waschmaschine.

#12: Bei 30 oder 40 Grad Celsius waschen

Mehr Hitze verbraucht mehr Energie. Deshalb empfiehlt es sich, Wäsche möglichst nur bei 30 oder 40 Grad Celsius zu reinigen. Häufig schont die recht niedrige Temperatur außerdem das Gewebe. Einzig Socken und Bettwäsche sowie sehr verschwitzte Kleidungsstücke sollten aus hygienischen Gründen bei 60 Grad Celsius gewaschen werden.

#13: Vor der Heizung Freiraum lassen

Bloß nicht den Bereich vor der Heizung mit irgendwelchen Möbeln oder sonstigen Gegenständen „verbauen“. Bleibt der Platz dort frei, kann sich der Heizkörper gut entfalten und die Wärme ordentlich im Raum verteilen. In der Folge ist meist auch eine niedrigere Heizstufe ausreichend.

#14: Heizung im Winter nie komplett abdrehen

Wird die Heizung im Winter zwischendurch immer wieder abgedreht (etwa bei stundenlangen Ausflügen), kühlen nicht nur die Räumlichkeiten an sich, sondern auch die Wände aus. Dies fördert Schimmelbildung. Zudem muss die Heizung nach der neuerlichen Aktivierung deutlich mehr „Kraft“ investieren, was sich in den Stromkosten niederschlägt.

#15: Pullover statt T-Shirt in der kühlen Saison

Um die Heizung selbst an den kühlsten Tagen des Jahres nicht allzu weit aufdrehen zu müssen und dadurch Strom und Geld zu sparen, ist es sinnvoll, zum dicken Pullover statt zum luftigen T-Shirt zu greifen. Angenehmen Tragekomfort beschert ja auch das Winterkleidungsstück.

#16: Stand-by-Geräte besser ganz abdrehen

Vom Fernseher bis zur Stereoanlage: Viele Geräte besitzen den sogenannten Stand-by-Modus. Der ist jedoch ein echter Stromfresser. Deshalb: Lieber alle im Moment ungenutzten Geräte ganz ausschalten, auch wenn es ein wenig unbequem anmutet.

#17: In der Regel duschen statt baden

Sich hin und wieder ein schönes, heißes Bad zur psychophysischen Entspannung zu gönnen, ist nicht verkehrt. In der Regel will allerdings die Dusche den Vorzug erhalten. Sie kostet nämlich deutlich weniger.

#18: Bei Haushaltsproblemen DIY-Portale besuchen

Viele Haushaltsprobleme lassen sich mit simplen Hausmitteln oder kreativen Ideen kostengünstig lösen. Dafür empfiehlt es sich, das eine oder andere DIY-Portal zurate zu ziehen. Dort gibt es ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die auch für Laien leicht verständlich sind.

Geld sparen beim Einkaufen

#19: Einkaufsliste schreiben und danach handeln

Ein alter Trick, der nach wie vor seine Berechtigung hat: Wer sich vor dem Einkaufen eine Liste mit den Dingen schreibt, die er wirklich braucht, und sich dann daran hält, gibt weniger Geld aus.

#20: 10-Minuten- und 30-Tage-Regeln befolgen

Es ist dem Geld sparen zuträglich, vor jeder Investition innezuhalten und genau zu überlegen, ob das jeweilige Produkt wirklich benötigt wird. Aus der Psychologie sind folgende Regeln bekannt:

a) 10-Minuten-Regel: Bei kleineren Spontankäufen circa zehn Minuten darüber nachdenken, ob der gefragte Artikel nicht doch verzichtbar ist.

b) 30-Tage-Regel: Bei größeren Vorhaben eine Frist von 30 Tagen einhalten. Es kann gut sein, dass nach diesem „Grübelzeitraum“ nicht mehr viel für das Objekt der Begierde spricht.

#21: Immer satt, niemals hungrig einkaufen

Dieser bildet ebenfalls das Resultat mehrerer psychologischer Studien: Hungrig einzukaufen drückt gewaltig auf den Geldbeutel. Deshalb ist es ratsam, stets satt in den Supermarkt zu gehen.

#22: Sonderangebote ausnutzen – aber mit Köpfchen

Jeder Lebensmittelladen hat regelmäßig spezielle Angebote auf ausgewählte Produkte. Handelt es sich dabei um unverderbliche Artikel, lohnt es sich, auf Vorrat einzukaufen. So lässt sich über das gesamte Jahr gesehen viel Geld sparen.

Hinweis: Natürlich ist es dienlich, sich nicht auf ein Geschäft allein zu fokussieren.

#23: Regionale und saisonale Lebensmittel kaufen

Wer sich in seinen bevorzugten Supermärkten umsieht, stellt schnell fest, dass regionale und saisonale Lebensmittel oftmals günstiger sind als Importe aus dem Ausland. Durch den fehlenden Transport ist die Qualität der heimischen Produkte nicht selten sogar besser.

#24: Mehr Leitungswasser trinken

Verträglich, gesund und quasi kostenlos – das sind die Eigenschaften von Leitungswasser. Allerdings empfiehlt es sich nur für Menschen, die in einem Neubau wohnen. In Altbauten lässt die Qualität des Wassers häufig zu wünschen übrig. Es ist dort gemeinhin kalkhaltig und nicht „pur“ genießbar.

#25: Daheim frühstücken, nicht beim Bäcker

Der großen Verlockung morgens vor der Arbeit kurz zum Bäcker zu gehen, um sich ein leckeres Frühstück zu holen, gilt es an den meisten Tagen zu widerstehen. Cleverer ist es, daheim zu frühstücken – nicht nur hinsichtlich des finanziellen Vorteils, denn: Bäckerware zählt zu den ungesündesten Lebensmitteln.

#26: Pausensnack zuhause zubereiten und mitnehmen

Weiterhin macht es Sinn, den Pausensnack zuhause zuzubereiten und mit ins Büro oder zur Uni zu nehmen. Die Gründe sind dieselben wie beim Bäckerfrühstück. Zwar wird in den meisten Unternehmen eine Kantine oder wenigstens ein Snackautomat angeboten, doch die hochgerechnet intensiven Kosten und der fragwürdige gesundheitliche Mehrwert sprechen dagegen, sich daran zu bedienen.

#27: Hochwertige Haushaltsgeräte erwerben

Mittlerweile wird es einem doch relativ leicht gemacht, wirklich sinnvolle Haushaltsgeräte zu kaufen. Das entscheidende Kriterium ist die Energieeffizienz, die mindestens bei der Klasse A+, idealerweise A++ oder gar A+++ liegen sollte. Damit lässt sich trotz einer zunächst höheren Investition langfristig Geld sparen.

#28: Vorteilskarten beantragen und nutzen

Einige Shops offerieren ihren Kunden kostenlose Vorteilskarten. Dazu muss in der Regel bloß ein Formular ausgefüllt werden. Mit einer solchen Karte erhält der Käufer regelmäßig Rabatte.

#29: Von Online-Cashback-Portalen profitieren

Zu den modernsten Möglichkeiten, Geld zu sparen, gehören zweifelsohne Cashback-Portale im Internet. Über die Plattformen, die mit den verschiedensten Online-Shops kooperieren, erhält der Käufer für jeden einzelnen Einkauf einen bestimmten Prozentsatz der bezahlen Summe rückerstattet.

#30: Häufiger beim Discounter einkaufen

Es ist ein hartnäckiges und ebenso falsches Gerücht, dass Discounter-Ware schlechter sei als die Produkte, die in „herkömmlichen“ Supermärkten vertrieben werden. Gerade Obst und Gemüse sowie Hygieneartikel sind in Discountern gleich gut, aber erheblich preiswerter zu haben.

#31: Kleidung und Schuhe in Outlet-Stores shoppen

Wer nicht den allergrößten Wert darauf legt, in Sachen Outfits stets das Neueste vom Neuen besitzen zu müssen, ist in Outlet-Stores bestens aufgehoben. Die entsprechenden Shops bieten Kleidung und Schuhe von namhaften Marken zu vergünstigten Konditionen an – aus folgenden Gründen:

  • leichte, aber weitestgehend unauffällige Makel an der Kleidung
  • Stücke sind Auslaufmodelle aus älteren Kollektionen

#32: Bück- und Streckware in Augenschein nehmen

Die Begriffe Bück- und Streckware beziehen sich auf jene Artikel in Geschäften, die ganz unten oder ganz oben im Regal angebracht sind. Meist kosten sie weniger als die Produkte in den mittleren – und für jeden sofort sichtbaren – Bereichen.

#33: Besser mit Bargeld als mit Karte bezahlen

Tatsächlich überlegt der Mensch bei dem Vorhaben, bar zu bezahlen, zweimal, ob er einen bestimmten Gegenstand wirklich braucht. Dadurch spart er mit der Zeit eine Menge Geld. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Kartenzahlungen unvorsichtiger agiert und damit mehr ausgegeben wird.

#34: Plan für wöchentliche/monatliche Maximalausgaben erstellen

Mit einem selbst festgelegten Plan, der deklariert, wieviel Geld für welchen Zweck pro Woche oder Monat zur Verfügung steht, lässt sich ebenfalls auf einfache Art und Weise Geld sparen.

Beispiel:

  • max. 60 Euro pro Woche für Lebensmittel
  • max. 150 Euro pro Monat für Events (Kino, Theater, Konzert, Fußball etc.)

Wer sich strikt daran hält, gewinnt nicht nur einen perfekten Überblick über seine Ausgaben, sondern lernt auch, Geld zu sparen beziehungsweise angemessen zu verwenden.

Geld sparen beim Auto

#35: Die günstigste Uhrzeit zum Tanken wählen

Die niedrigsten Preise für Diesel, Benzin und Co. warten am späten Nachmittag und frühen Abend. Dies sind die Erkenntnisse der Markttransparenzstelle, die kontinuierlich die Daten zahlreicher Tankstellen deutschlandweit erfasst und analysiert. Am besten wird zwischen 18 und 20 Uhr getankt – der Wochentag spielt keine entscheidende Rolle (trotz hartnäckiger Gerüchte, die das Gegenteil behaupten).

Fakt: Nachts und frühmorgens kostet der Liter zum Teil zehn Cent mehr als in der Zeit zwischen 18 und 20 Uhr.

#36: Tankstellen via Online-App vergleichen

Andreas Mundt, der Bundeskartellamtspräsident rät Autofahrern, ein Preisvergleichsportal heranzuziehen, um rasch und zuverlässig den rentabelsten Anbieter zu finden und Geld zu sparen. Angenehmer Nebeneffekt: Der Wettbewerbsdruck unter den Tankstellen wird erhöht, was eine weitere Senkung der Kraftstoffpreise zur Folge haben kann.

#37: Hohe Tankstellendichte als optimale Gegend

Es ist sinnvoll, das Auto in einer Gegend mit hoher Tankstellendichte mit neuem Kraftstoff zu füllen. Dort herrscht die größte Konkurrenz, sodass sich die Anbieter gegenseitig mit niedrigeren Preisen auszustechen versuchen. Dieses Prinzip bestätigt auch Andreas Hölzel vom ADAC.

#38: Tanken zu Beginn der Ferienzeit umgehen

Alljährlich steigen die Kraftstoffpreise pünktlich zu Ferienbeginn drastisch an. Oft rasen sie schon ein paar Tage vorher in die Höhe. Wer vor dem wohlverdienten Urlaub mit dem Auto tanken will, tut dies am besten mindestens eine Woche vor dem Start der Schulferien.

#39: Der Luftfilter- und Reifendruck-Trick

Ein zu geringer Reifendruck erhöht den Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent. Deshalb ist es ratsam, diesen regelmäßig zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Auch der Luftfilter spielt eine Rolle: Wird er kontinuierlich gereinigt und bei Bedarf ersetzt, reduziert sich der Verbrauch um sieben Prozent.

#40: In der Großstadt: Öffentliche Verkehrsmittel statt Auto

Wer in der Großstadt lebt, macht nichts verkehrt, wenn er das Auto die meiste Zeit zuhause stehen lässt und nur für besondere Ereignisse verwendet – etwa für Großeinkäufe, Ausflüge in die natürliche Umgebung der City oder Reisen. Die öffentlichen Verkehrsnetze sind normalerweise gut ausgebaut. Es spart Geld und Nerven, mit der U-Bahn, der Tram oder dem Bus zu fahren.

#41: In der Kleinstadt: Fahrrad statt Pkw

Auch Bewohner von Kleinstädten sind nicht zwingend auf den Pkw angewiesen. Wie wäre es stattdessen mit der Nutzung eines Fahrrads? Diese Variante ist effizient und verbessert zudem die Fitness und Gesundheit.

#42: Kurzfahrten vermeiden

Muss doch die meiste Zeit das Auto herhalten, empfiehlt es sich, Kurzfahrten für einen einzelnen „Termin“ zu vermeiden. Es ist wesentlich günstiger, mehrere Erledigungen zusammenzulegen und direkt hintereinander abzuarbeiten.

#43: Autokauf #1: Preisvergleichsportale nutzen

Für den Autokauf gilt wiederum: Preisvergleichsportale für Neuwagen unterstützen den Suchenden, die günstigste Lösung zu finden. Das jeweilige Portal fungiert dabei als Vermittler. Verschiedene Modelle sämtlicher Marken stehen hier zum Vergleich.

#44: Autokauf #2: Re-Importe in Erwägung ziehen und Geld sparen

Seit Jahren gelten Re-Importe als praktische Spar-Option beim Autokauf. So funktioniert’s: Autohändler im benachbarten Ausland kaufen größere Mengen an Fahrzeugen. Dies beschert ihnen Rabatte, die sie in der Folge teilweise an ihre Kunden weitergeben.

#45: Autokauf #3: Carsharing ausprobieren

Ist der Kauf eines Autos wirklich lebensnotwendig? Oder lassen sich die anvisierten Fahrten auch mit Leihwagen von Carsharing-Unternehmen erledigen? Gerade für Menschen, die vergleichsweise selten einen Pkw benötigen, lohnt sich die Auseinandersetzung mit dem trendigen Leihmodell.

Geld sparen beim Hauskauf

#46: Immobilienangebote ohne Maklervermittlung suchen

Eigentlich ist es logisch, doch in der Unwissenheit oder Unerfahrenheit wird es oft vergessen: Wer einen Haus- oder Wohnungskauf anstrebt, konzentriert sich am besten auf Immobilienangebote ohne Maklervermittlung, um Geld zu sparen.

#47: Notveräußerungen im Auge behalten

Notveräußerungen gehen nicht selten mit einem hohen Spar-Potenzial einher. In diesen Fällen müssen die jeweiligen Häuser schnell verkauft werden, weil die aktuellen Besitzer aus unterschiedlichen Gründen auf Kapital angewiesen sind. Um den Prozess zu beschleunigen, werden die Immobilien oftmals zu Preisen offeriert, die unter den gegenwärtigen Marktwerten liegen.

Empfehlung: Wer ein Haus im Zuge einer Notauktion kaufen möchte, zieht am besten einen Gutachter hinzu, um am Ende nicht zu viel zu bieten.

#48: Geschicktes Verhandeln hilft beim Geld sparen

Verhandeln ist grundsätzlich erlaubt – und häufig auch von Erfolg gekrönt. Es gilt, geschickt vorzugehen. Zeigen Sie bei der Besichtigung des Hauses durchaus Interesse, aber nicht zu viel. Hat der Verkäufer den Eindruck, dass sein Gegenüber fest entschlossen ist, die Immobilie zu erwerben, sinkt die Absicht, einen Preisnachlass zu gewähren.

Geld sparen mit Anlegen, Krediten und Steuern

#49: Bei sicheren Anlegeformen regelmäßig Zinsen prüfen

Die Höhe der Zinsen bei Tagesgeld-, Festgeld- oder Sparkonten ändern sich fortlaufend. Deshalb empfiehlt es sich, die Werte der eigenen Bank regelmäßig zu kontrollieren und mit anderen Anbietern zu vergleichen sowie unter Umständen einen Wechsel vorzunehmen.

#50: Online-Sparkonten sind in der Regel höher verzinst

Sparkonten, die vollständig online abgewickelt werden, sind gemeinhin höher verzinst als die klassischen, traditionellen Varianten.

#51: Festgeldkonten helfen beim Geld sparen

Noch mehr Ertrag als Online-Sparkonten bringen Festgeldkonten. Im Zweifelsfall ist es also besser, sich für diese sichere Anlegeform zu entscheiden.

#52: Centstücke in die Spardose werfen

Einfach und in relativ kurzer Zeit überraschende Ergebnisse bringend ist das Sammeln von Centstücken in einer schlichten Spardose. Wer nach jedem Einkauf mit Barzahlung die übriggebliebenen Centstücke ins Sparschweinchen wirft und am Jahresende abrechnet, wird über die hohe Summe staunen. Probieren lohnt sich!

#53: Angebote für Lebensversicherungen vergleichen

Der Abschluss einer Lebensversicherung ist weiterhin empfehlenswert. Allerdings macht hier wiederum ein umfassender Vergleich verschiedener Anbieter Sinn, ehe es zu einer Vertragsunterzeichnung kommt. Zu stark können sich die Zinssätze unterscheiden.

Hinweis: Dasselbe gilt natürlich auch für Bausparverträge und ähnliche Anlegeformen.

#54: Puffer für Notfälle ersparen

Wer die Möglichkeit hat, monatlich ein Drittel seines Gehalts zurückzulegen, sollte dies für den Zeitraum eines Jahres tun und sich so einen Puffer für Notfälle ersparen. Nach den zwölf Monaten stehen dann in kritischen Situationen immerhin vier Monatsgehälter zur Verfügung.

#55: Dispokredit möglichst dauerhaft vermeiden

Ein Dispokredit ist auf Dauer extrem kostenintensiv, da er hohe Gebühren mit sich bringt, die dreimonatlich seitens der Bank eingezogen werden. Deshalb empfiehlt es sich, Dispos möglichst dauerhaft zu vermeiden.

#56: Im Zweifelsfall: Rahmen- statt Dispokredit

Ist doch einmal ein Überzug erforderlich, wählt der Kunde besser einen Rahmenkredit. Dieser funktioniert ähnlich wie die Dispoversion – mit dem bedeutenden Unterschied, dass die Zinsen niedriger ausfallen.

#57: Steuerlich absetzen, was geht

Die jährliche Steuererklärung lässt sich nicht umgehen. Doch sie „raubt“ nicht nur Geld, sondern bietet auch die Gelegenheit, einen Teil der eigenen Ausgaben zurückzuerobern. Hier einige interessante Beispiele:

  • Spenden
  • Abos von Fachzeitschriften
  • Computer bei einem Home Office
  • jegliche Steuerberatung

Es lohnt sich, den Gebieten auf den Grund zu gehen, die sich steuerlich absetzen lassen.

Geld sparen in Hobby und Freizeit

#58: Kostbare Geschenke selbst basteln

Warum vollkommen überteuerte Geschenke kaufen, wenn es so viele Optionen gibt, kostbare Präsente selbst herzustellen? Oft braucht es nur etwas Zeit und Kreativität, um etwas Persönliches zu gestalten, nicht aber viele Materialien oder einen Haufen Geld. Tolle Ideen finden sich auf zahlreichen DIY-Plattformen im Internet.

#59: Heimpartys feiern statt auszugehen

Die besten Partys sind die Events in den eigenen vier Wänden. Beim alkoholischen, filmischen oder musikalischen Genuss im Eigenheim kommen alle Beteiligten weitaus günstiger davon als beim Besuch einer Bar oder Diskothek.

#60: Teure Laster endlich loswerden

Es ist kein Geheimnis, dass Zigaretten, Alkohol oder Kaffee schnell ins Geld gehen. Wie wäre es, noch einmal einen Versuch zum Beenden oder zumindest Reduzieren des jeweiligen Lasters zu starten?

#61: Fitness zuhause statt im Studio

Um Sport zu treiben, braucht es nicht unbedingt ein teures Fitnessstudio. Im Laufe der Zeit lassen sich die für den eigenen Bedarf wichtigen Geräte nach und nach fürs eigene Kämmerchen anschaffen. Langfristig wird so Geld gespart.

#62: Handyanbieter laufend vergleichen

Was für den Autokauf, Strom und Gas sowie andere Bereiche des Lebens gilt, ist auch in Bezug auf den Handyanbieter zutreffend: Kontinuierliche Vergleiche und eventuell auch Wechsel sind wichtig, da die Tarife stetigen Veränderungen ausgesetzt sind.

#63: Frühbucherrabatte und Last-Minute-Angebote

Günstige Reisen sind nicht leicht zu finden. Nach wie vor bilden Frühbucherrabatte und Last-Minute-Angebote die besten Optionen, bei der Urlaubsplanung Geld zu sparen.

#64: Alternative: Reise selbst zusammenstellen

Wer nicht so sehr auf Pauschallösungen steht, sondern mehr der Individualist ist, stellt sich seine Reise selbst so günstig wie möglich zusammen. Dies erfordert jedoch einen enormen Rechercheaufwand sowie Ausdauer und Geduld.

#65: Lieber unter der Woche als am Wochende ins Kino

In fast jeder Stadt gibt es einen oder mehrere Kinotage. An diesen sind die Preise niedriger als etwa am Wochenende, an dem die Stätten gemeinhin den höchsten Eintritt verlangen.

#66: Filme und Bücher leihen statt kaufen

Eingefleischte Buch- oder Filmliebhaber möchten natürlich nicht auf den Besitz ihrer liebsten Werke verzichten. Doch all jene, die dieser Aspekt weitestgehend kalt lässt, sparen Geld, indem sie sich in der städtischen Bibliothek anmelden und die gewünschten Bücher und Filme ausleihen.

#67: Kräuter- und Gemüsegarten anlegen

Mit einem eigenen Kräuter- und Gemüsegarten können wichtige Lebensmittel selbst angebaut und geerntet werden. Dieser richtet sich vornehmlich an Eigentümer eines Hauses mit Garten, die sich für die Arbeit in der grünen Oase begeistern.

#68: Ungenutzte Räume im Eigenheim vermieten

Leerstehende Zimmer im Haus oder in der Wohnung, die ihre Bestimmung noch nicht gefunden haben, lassen sich vermieten. So wird ein Unterkunftssuchender glücklich gemacht und die eigene Haushaltskasse ordentlich aufgefüllt.

#69: Reparieren, Upcycling und Co. statt Mülltonne

Beschädigte Gegenstände müssen nicht zwangsläufig in die Mülltonne wandern. Das 21. Jahrhundert steht ganz im Zeichen von kreativen Reparaturen und Upcycling-Projekten. Bei Letzteren werden alte Möbel oder andere Utensilien zu neuen Produkten umfunktioniert. Für die Ideensammlung lohnt es sich, DIY-Portale zurate zu ziehen.

#70: Regelmäßig ausmisten und Privatflohmarkt veranstalten

Zu guter Letzt noch ein spezieller Tipp, dessen Umsetzung Freude bereitet und auch noch Geld bringt: Im Laufe der Jahre sammeln sich daheim viele Gegenstände an, die nicht mehr benötigt werden. Deshalb empfiehlt es sich, regelmäßig auszumisten und die aussortierten Elemente im Rahmen eines Privatflohmarkts zu verkaufen.

Dieser Beitrag wurde unter Finanz-Tipps veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.