Innovative Finanzdienste machen Banken Konkurrenz

Online Shopping ist für viele von uns mittlerweile so selbstverständlich wie der Gang zum Supermarkt. Im selben Maße wie sich der E-Commerce entwickelt hat, haben auch Online Finanzdienstleistungen an Bedeutung gewonnen. Dabei erwächst den etablierten Banken mittlerweile ernstzunehmende Konkurrenz. Während sich nämlich einige Banken noch Gedanken machen, ob und wie sie Social Media Kanäle zur Kommunikation und Interaktion mit ihren Kunden nutzen sollten, schießen im Netz die verschiedensten Startups im Bereich Banking und Finance aus dem Boden.
Nach Schätzungen der renommierten US-amerikanischen Strategieberatung Bain & Company sind gegenwärtig weltweit mehr als 3.500 Startups damit beschäftigt, moderne Finanzdienstleitungen zu entwickeln und klassische Bankdienste in die digitale Welt zu transportieren.

Der Boom der FinTech Startups

Als sogenannte FinTech Startups (einem Wortkonstrukt aus Finanzen und Technologie) nutzen sie die neuen Interaktionsmöglichkeiten im Internet, reduzieren diese jedoch nicht nur auf Kommunikation. Unter Ausnutzung moderner Technologien und nicht selten auch mit dem Community-Gedanken als Grundlage entwickeln sie neue Modelle im Bereich des E-Commerce, Online und Mobile-Payment, Crowdlending, Crowdinvesting oder auch der Business Intelligence. Viele der Modelle – wie das des in einem früheren Beitrag vorgestellten Online Payment Anbieters Barzahlen.de – sind dabei auf einzelne Sparten oder Dienstleistungen beschränkt. Andere Startups wiederum setzen auf bestehende Bankkonten auf und entwickeln Apps, um deren Verwaltung zu verbessern. Einige jedoch entwickeln mit der Zeit immer komplexere Services, die für klassische Banken zur ernsthaften Konkurrenz heranwachsen könnten bzw. diese zum Überdenken ihrer eigenen Strategie veranlassen dürften.
In loser Folge möchte ich einige dieser FinTech Startups im VEXCASH Blog vorstellen und damit die Aufmerksamkeit auf interessante Entwicklungen und Geschäftsmodelle im Finanzbereich lenken.
Den Anfang macht das Berliner Startup Avuba, welches sich nach den Worten der Gründer nichts weniger zum Ziel gesetzt hat, als das Banking zu revolutionieren.

Avuba plant das Girokonto 2.0

neue Finanzdienste konkurrieren Banken
neue Finanzdienste online

Das Gründertrio Jonas Piela, Oliver Lukesch und Wilken Bruns möchte mit dem Avuba Girokonto die alltäglichen bargeldlosen Transaktionen beim Banking mit dem Girokonto grundlegend im Vergleich zu den Banken vereinfachen. Das Team reagiert damit auf die nach ihrer Meinung längst nicht mehr zeitgemäßen Zustände beim klassischen Banking.
Bei vielen Banken ist das Abheben von Bargeld meist nur an eigenen Automaten kostenlos möglich. Für Bargeldabhebungen an fremden Automaten werden oft hohe Transaktionskosten berechnet. Auch der Service vieler Banken stehe in keinem Verhältnis zu den nicht selten hohen und nach kaum durchschaubaren Kriterien berechneten Kontoführungsgebühren. Selbst die Websites der Banken sowie die von ihnen bereitgestellten Apps lassen viele Wünsche offen.
Hier setzt Avuba an und möchte seinen Nutzern ein modernes Girokonto mit transparenten Kosten und weitreichenden Serviceangeboten zur Verfügung stellen, mit dem sie ihr Finanzmanagement schnell, einfach und sicher erledigen können.
Jonas Piela und Oliver Lukesch äußerten sich dazu in einem Interview im Portal internetworld.de:

Die „Bank, die wir wollen sieht so aus: effiziente, digitale Prozesse, transparente Kosten, Service rund um die Uhr, weltweites Abheben, direktes Bezahlen im Internet und schnelles Schuldenbegleichen unter Freunden mobil.“

Die App als zentrales Element beim Avuba Girokonto

Das zentrale Element beim Avuba Girokonto der Zukunft ist die mobile App, die in puncto Usability nahezu unschlagbar ist. Damit lassen sich jederzeit und überall Rechnungen bezahlen, Überweisungen ausführen und Geld an Kontakte senden. Mittels der dazugehörigen EC- oder Kreditkarte sind weltweit kostenlose Bargeldabhebungen möglich. Schließlich liefert die Avuba App eine anschauliche Übersicht der Ausgaben und liefert Benachrichtigungen über Kontoaktivitäten und Zahlungsfristen in Echtzeit.
Zusätzlich bietet die Avuba App Statistiken und Auswertungen, die dem Bankkunden helfen, ein Haushaltsbuch zu führen. Nicht zu vergessen ist eine einfache und unbürokratische Hilfe bei allen anfallenden Fragen. Die Kosten für das Girokonto der Zukunft betragen lediglich 7€ monatlich. Dafür fallen weder Transaktionskosten noch Extra-Gebühren an.

Hoher Sicherheitsstandard und kompetenter Partner mit Bankenlizenz

Der Zahlungsverkehr des Avuba Girokontos wird über das Rechenzentrum der Volks- und Raiffeisenbanken abgewickelt. Dadurch können hohe Sicherheitsstandards eingehalten werden, was für zusätzliches Vertrauen sorgt.
Um das Projekt zu realisieren, ging Avuba eine Partnerschaft mit der net-m Privatbank 1891 in Düsseldorf ein, die Innovationen stets offen gegenübersteht und sich auch als zuverlässiger Partner von VEXCASH einen Namen gemacht hat. Die net-m-Privatbank 1891 bringt in die Partnerschaft bei Avuba nicht nur die notwendige Bankenlizenz ein, sondern unterstützt das Unternehmen mit ihrer Expertise auf dem Sektor innovativer Finanzdienstleistungen.
Aktuell befindet sich Avuba noch in der geschlossenen Beta-Phase, jedoch können Interessenten bereits jetzt über die Avuba Website eine Einladung reservieren.

Über Vexcash AG

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