Mobile Banking: Herausforderung der Zukunft

Mobiles Bezahlen ist die Herausforderung der Zukunft
Mobiles Bezahlen ist auf dem Vormarsch. Die Banken stehen vor großen Herausforderungen.

Mit dem Smartphone bezahlen, unterwegs Geld überweisen, jederzeit und überall den Kontostand abfragen oder andere Bankgeschäfte mit dem Tablet auf dem Sofa tätigen – mobile Banking ist für viele Menschen längst nichts Besonderes mehr und dieser Trend verstärkt sich zunehmend. Trotz wachsenden Interesses sind viele deutsche Verbraucher jedoch noch immer skeptisch, ihre Bankgeschäfte mobil zu erledigen. Dieser Beitrag soll einige aktuelle Informationen zu diesem spannenden Thema Bankgeschäfte via mobile Devices liefern.

Zwei Drittel der Bankgeschäfte via klassischem Banking am PC

Online Banking ist für die meisten von uns mittlerweile zur Normalität geworden. Wie aktuelle Umfragen belegen, haben im letzten Jahr rund 80% der deutschen Bankkunden ihre Bankgeschäfte zumindest gelegentlich online erledigt und die Managementberatung Bain & Company ermittelte in einer Studie, dass in Deutschland mittlerweile rund zwei Drittel aller privaten Bankgeschäfte via Internet abgewickelt werden. Dabei geht es in erster Linie um die Nutzung des klassischen Online Bankings über die Website der jeweiligen Bank oder über spezielle Banking-Software.

Die Zahl der Nutzer von Mobile Banking verdoppelt

In derselben Studie wurde den Teilnehmern die Frage nach der aktuellen Nutzung von Smartphone und Tablet zur Abwicklung der Bankgeschäfte gestellt. Dabei ermittelten die Analysten, dass bereits 35% der befragten Besitzer mobiler Endgeräte diese bereits bei Bankgeschäften eingesetzt haben. Allein von 2012 auf 2013 hat sich so die Zahl der Nutzer von mobile Banking verdoppelt.
Während Deutschland im internationalen Vergleich 2012 noch als Schlusslicht geführt wurde, entspricht dies heute einem Platz im Mittelfeld. Weltweit führend ist hier mittlerweile China mit 60% vor Chile mit 57% und Südkorea mit 56%. In den USA sind es 45% und von den Europäischen Nationen liegt Spanien mit 49% an der Spitze.

Mobile Apps bieten viele Vorteile

In dem Maße, wie die mobile Internetnutzung zunimmt, wächst auch die Zahl derer, die ihre Bankgeschäfte von unterwegs via Banking App erledigen. So können auf dem Weg zur Arbeit noch die fälligen Überweisungen ausgeführt oder im Urlaub das Wertpapierdepot gecheckt werden – je nach Bank stehen dem Kunden Apps mit verschiedenem Funktionsumfang für alle gängigen mobilen Betriebssystemen zur Verfügung.
Gegenüber der klassischen Bildschirmansicht beim Online Banking konzentrieren sich Smartphone Apps auf das Notwendige und Funktionale. Sie bieten von daher wesentlich mehr Übersicht. Außerdem vermindert die Nutzung mobiler Apps die Gefahr, auf Phishing Seiten zu gelangen, mit denen Cyberkriminelle Kontodaten stehlen.
Wie gut mobile Banking Apps angenommen werden, zeigt das Beispiel der Deutschen Bank. Deren App wurde in den drei Jahren seit ihrer Einführung mehr als 500.000 Mal heruntergeladen und von den meisten dann auch genutzt. Laut Angaben des Kreditinstituts erfolgen gegenwärtig rund 15% der Kundenkontakte beim Banking über mobile Endgeräte.

Banken stehen vor großen Herausforderungen

Die wachsende Akzeptanz des mobile Banking sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in diesem Bereich noch viel zu tun gibt und die Banken vor großen Herausforderungen stehen. Deren größte ist dabei in jedem Fall der Sicherheitsaspekt, denn Bankgeschäfte gehören zu den sicherheitsrelevantesten Aktionen von Privatpersonen im Internet.
Darüber hinaus gilt es aber auch, den Serviceumfang wesentlich zu verbessern. Wie Ernst dieser Aspekt bereits genommen wird, zeigt die Commerzbank, die bis 2016 allein 200 Millionen Euro investieren will, um ihre Angebote im Online- und Mobile Banking zu verbessern. Ähnlich sehen es die Volks- und Raiffeisenbanken. Auch hier soll ein zweistelliger Millionenbetrag in die Verbesserung der Onlineaktivitäten und die Beratungsqualität investiert werden. Insbesondere die persönliche Beratung soll trotz zunehmender Digitalisierung nicht außer Acht gelassen werden. Vielmehr gilt es, Online und Offline gekonnt miteinander zu verknüpfen, denn Kunden sind trotz aller digitalen Angebote an umfassender Beratung interessiert. Technische Umsetzungen sind austauschbar und jederzeit modifizierbar, guter Service dahinter allerdings bleibt nach wie vor ein wichtiges Entscheidungskriterium für oder gegen einen Anbieter.

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