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Ratgeber zur Handyfinanzierung

Ein neues Handy: Auswahl und Finanzierung

Ein neues Handy muss her: Leistungsstark, alltagstauglich, hübsch im Design und möglichst nicht zu teuer. Dass sich diese drei Anforderungen in der Praxis nicht immer in Einklang bringen lassen, zeigt die Praxis oft genug. Gerade bei Leistungsfähigkeit und Preis widerstreben die eigenen Ansprüche nur zu gerne dem zur Verfügung stehenden Budget. Wenn das richtige Handy oder Smartphone zwar gefunden, aber zu teuer ist, kann die Finanzierung ein gangbarer Weg sein, sofern bei den eigenen Ansprüchen keinerlei Kompromisse mehr drin sind. Der folgende Ratgeber soll dem Leser ein paar hilfreiche Tipps zum Kauf und zur Finanzierung des neuen Handys an die Hand geben.

Handy finanzieren: 13 Tipps für die Vorbereitung des Kaufs

1. Verarbeitung und Display:

Wer sich ein teures Gerät leisten möchte, erwartet natürlich eine entsprechend hochwertige Verarbeitung. Es kann also nicht schaden, sich vor Ort beim Händler davon zu überzeugen. Das Display sollte groß genug, aber nicht zu groß gewählt werden, da sonst die Einhandbedienung erschwert wird.

2. Leistungsfähigkeit:

Welche Leistungsfähigkeit wird überhaupt benötigt? Ist ein Top-Gerät überhaupt nötig oder reichen kleinere Modelle bereits aus, um ihren Zweck zu erfüllen?

3. Den richtigen Typ finden:

In manchen Fällen muss es kein Smartphone mit berührungsempfindlichem Display sein. Für Menschen im besten Alter, die nur ein Handy mit den wesentlichen Grundfunktionen benötigen, reicht vielleicht schon ein Senioren-Handy mit extra großen Tasten.

4. Robustheit:

Wer oft in Wald und Flur sowie bei Wind und Wetter unterwegs ist, legt Wert auf ein Handy, das diese Strapazen auch mitmacht. Spezielle Outdoorhandys sind deutlich widerstandsfähiger als normale Geräte und lassen den Benutzer nicht im Stich.

5. Größe und Gewicht:

Beides sind wichtige Merkmale für die Alltagstauglichkeit des neuen Handys. Passt es noch in die Hosentasche, braucht es eine größere Jackentasche oder muss es ständig mit umhergetragen werden?

6. Betriebssystem:

Eine der wichtigsten Entscheidungen liegt in der Wahl des Betriebssystems. Die beiden populärsten Systeme sind iOS von Apple und Android von Google. Wer günstige und kostenlose Apps bevorzugt, trifft mit Android die bessere Wahl.

7. Gehäuse:

Meist eine zweitrangige Frage, die nicht unterschätzt werden sollte. Kunststoffgehäuse wirken nicht so wertig, bieten aber oft eine bessere Akustik. Smartphones mit Glashülle sehen hingegen sehr edel aus, sind jedoch anfällig für Fingerabdrücke.

8. Spiele:

Für etwas Spaß zwischendurch bieten sich unzählige Spiele an. Damit diese auch so laufen, wie sie sollen, benötigt das Smartphone ein ausreichend großes Display und natürlich genügend Prozessorleistung.

9. Dual-Sim-Handy:

Vor allem Grenzgänger kommen schnell in die Situation, zwei SIM-Karten zu benötigen. Wer also keine zwei Handys mit sich herumschleppen möchte, kauft sich ein Gerät, das zwei solcher Karten aufnehmen kann – für jedes Land und jeden Tarif eine.

10. Akkuladezeit: Damit der Akku schnell wieder zu seiner vollen Leistungsfähigkeit geladen werden kann, empfiehlt es sich, auf die QuickCharge-Funktion zu achten. Damit dauert das Aufladen keine drei Stunden mehr, sondern nur noch 30 Minuten.

11. Kamera:

Bei vielen Nutzern ersetzt das Handy mittlerweile die Digitalkamera. Hier liegen von Modell zu Modell aber auch deutliche Qualitätsunterschiede. Wer also nicht nur ein paar Schnappschüsse, sondern professionell wirkende Aufnahmen oder Videos gestalten möchte, achtet beispielsweise auf die Anzahl der Megapixel und die Fähigkeit, Full-HD-Videos aufzunehmen.

12. Speicherplatz:

Wer viel fotografiert und gerne Videos aufnimmt, sollte auf genügend Speicherplatz achten. 32 GB interner Speicher sollten es mindestens sein. Mithilfe von Micro-SD-Speicherkarten lässt sich dieser jedoch für kleines Geld erweitern.

13. Neu oder gebraucht?:

Handys ohne Vertrag können teuer werden, wie die Übersicht über aktuelle Modelle weiter unten zeigt. Da kann es als sinnvoller erscheinen, ein nicht mehr ganz so aktuelles Modell gebraucht zu erwerben.

Modelle und Preisgestaltung

Welche wesentlichen Modell- und Preisunterschiede bestehen?

Die derzeitigen Top-Modelle beginnen preislich derzeit bei 400 Euro. Nach oben hin wird die 100-Euro-Marke jedoch nicht überschritten, wobei es hier auch auf das aktuelle Angebot und den jeweiligen Händler ankommt. Das gilt vor allem für Samsungs neuestes Modell, das Galaxy Note 9.

Übersicht: aktuelle Modelle und ihr Preis in 2018

Dass Smartphones ausgesprochen teuer sein können, beweist eine Übersicht über die aktuellen Top-Modelle. Bestes Beispiel ist das Samsung Galaxy Note 9 mit 128 GB Speicher, welches derzeit zwischen 800 und 900 Euro kostet. Kein Schnäppchen also, wenn man stets mit dem Neuesten vom Neuen unterwegs sein möchte. Klar, es geht auch günstiger. Nicht jeder Nutzer ist jedoch bereit dazu, die Ansprüche nach unten zu schrauben. Hier deshalb eine Übersicht über die aktuellen Top-Geräte und Bestseller in Deutschland.

ModellePreise in 2018
Samsung Galaxy Note 9ca. 740 Euro
Samsung Galaxy S9 Plus Duosca. 570 Euro
Samsung Galaxy Note 8ca. 470 Euro
Samsung Galaxy S9ca. 530 Euro
Sony Xperia XZ2 Dual-Simca. 420 Euro
OnePlus 6 128 GBca. 460 Euro
LG G7 ThinQ 64 GBca. 470 Euro
Huawei P20 Proca. 590 Euro

Finanzierung eines Handys oder Smartphones

Angesichts der oben dargestellten Preise zeigt sich, dass ein modernes Smartphone nicht gerade aus der Portokasse finanziert werden kann. Reicht das Budget nicht aus, müssen entweder die Ansprüche zurückgeschraubt oder eine Finanzierung in Anspruch genommen werden. Hierzu bieten sich drei Möglichkeiten: Die Ratenzahlung beim Händler oder Hersteller, die Finanzierung durch einen Minikredit oder eine Bürgschaft.

Ratenzahlung beim Hersteller oder Händler

Einige Hersteller Händler bieten ihren Kunden eine Ratenzahlung an. Die Angebote gelten meist für die aktuellen Top-Modelle. Die Konditionen solcher Angebote sollten in jedem Fall, auch bei einer Null-Prozent-Finanzierung, mit einer Bankfinanzierung verglichen werden. Dabei darf auch der Preis nicht unberücksichtigt bleiben. Gibt es das Handy bei einem anderen Händler, der vielleicht keine Finanzierung anbietet, deutlich günstiger, kann der Kredit von der Bank dennoch die günstigere Alternative sein.

Finanzierung mittels Minikredit

Der Minikredit von Vexcash ist eigentlich wie für den Kauf von Smartphones gemacht: Mit Kreditbeträgen zwischen 100 Euro und 3.000 Euro (maximal 500 Euro bei Erstkunden) lässt sich jedes Smartphone finanzieren. Die Laufzeit kann zwischen 15 und 90 Tagen liegen – und das Ganze bei richtig günstigen Konditionen. Vexcash ist vor allem aber eine Option für Kurzentschlossene, die nicht lange auf die Auszahlung warten möchten. Dank der Expressoption ist eine Auszahlung schon innerhalb von nur 60 Minuten möglich. Das funktioniert dank der Online-Abwicklung mittels Videoident, für die lediglich eine Webcam benötigt wird. Wer sich mit der Rückzahlung gerne etwas mehr Zeit lassen möchte, kann eine flexible 3-6 Raten Option wählen. Wenn es mit der Finanzierung also besonders schnell gehen soll, weil beispielsweise ein Top-Angebot vorliegt, ist Vexcash die richtige Lösung.

Handy finanzieren mit Bürgschaft

Bei der Bürgschaft kann es sich um ein Kreditgeschäft oder einen Ratenkauf handeln. Kennzeichnend ist hierfür, dass ein Bürger hinzutritt, der im Falle eines Falles die Zahlung der Raten übernimmt bzw. bei der Tilgung des Kredites einspringt. Der Bürge steht also für die Schulden des Schuldners ein. Gerade bei Geschäften mit Jugendlichen, die noch nicht volljährig sind, kann die Bürgschaft der einzige Weg sein, das Handy selber zu finanzieren. Die Bank oder der Händler erwartet jedoch vom Bürgen eine entsprechende Bonität, die durch eine Schufa-Auskunft verifiziert wird. Unterschieden werden Ausfallbürgschaft und selbstschuldnerische Bürgschaft. Bei der Ausfallbürgschaft haftet der Bürge erst, wenn der Gläubiger bereits vergeblich versucht hat, die Zahlung einzufordern. Bei der selbstschuldnerischen Bürgschaft springt der Bürge hingegen sofort ein, falls es zu Unregelmäßigkeiten kommt.

Lebensdauer verlängern: Passender Zubehör für das Smartphone

Wer sich den Luxus eines topaktuellen Smartphones gegönnt und eine hübsche Summe dafür investiert hat, möchte logischerweise auch möglichst lange seine Freude an diesem Gerät haben. Da kann es nicht schaden, noch ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen, um die Errungenschaft bestens gegen Beschädigungen zu schützen. Die Panzerglasschutzfolie gehört dabei zur Standardausstattung, den sie schützt das sensible Display gegen mechanische Einwirkungen, die es zerkratzen oder komplett zerstören könnte. Scharfe und spitze Gegenstände, mit denen das Smartphone dann in Berührung kommt, können ihm dann nicht mehr viel anhaben. Diese Maßnahme ist vor allem dann ratsam, wenn das Handy gerne in Taschen oder Rucksäcken mit anderen losen Gegenständen wie z. B. Schlüsseln oder Nagelfeilen transportiert wird.

Auch die Rückseite sollte geschützt werden. Dazu gibt es im Fachhandel für kleines Geld entsprechende Hüllen. Wer das Design seines neuen Smartphones nicht allzu sehr beeinträchtigen möchte, wählt eine transparente Hülle im eher minimalistischen Stil. Dadurch wird die Hülle nahezu unsichtbar und fällt kaum noch auf. Sie sollte dennoch mit verstärkten Ecken ausgestattet sein, denn auf diese fallen Smartphones bekanntlich am liebsten, wenn sie mal aus der Hand oder vom Tisch rutschen. Natürlich sollte die Hülle auch zum entsprechenden Modell passen, damit sich die Ausschnitte für die Kameralinsen an der richtigen Stelle befinden.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, besorgt sich für sein Smartphone ein Etui, das sich auf- und zuklappen oder in das sich das Gerät von oben einschieben lässt. Hier gibt es eine breite Auswahl, bei der jedoch ebenfalls auf die Kompatibilität zum Modell geachtet werden sollte. Der Rest ist eher eine Sache des persönlichen Geschmacks. Gerade im Hinblick auf Farbe, Form und Material sollte sich gerade für aktuelle Smartphones für jeden Geschmack etwas passendes finden lassen. Viele Etuis bieten auch noch zusätzliche Einschubfächer für Mitgliedsausweise oder Karten.

Bildquelle: pixabay.com

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