Das Videoident Verfahren ermöglicht es, die eigene Identität per Videoverbindung nachzuweisen. Dabei prüft eine geschulte Person oder ein technisches System die vorgelegten Ausweisdokumente und gleicht sie mit der teilnehmenden Person ab. Besonders bei digitalen Vertragsabschlüssen wird dieses Verfahren genutzt, wenn eine persönliche Identifizierung erforderlich ist.
Für Verbraucher ist vor allem relevant, wie die Videoidentifizierung abläuft, welche technische Ausstattung benötigt wird und worauf beim Datenschutz zu achten ist. Außerdem hilft es, sich vor dem Start in einer ruhigen Umgebung vorzubereiten, damit die Identifizierung möglichst ohne Unterbrechungen erfolgen kann.
Vladislav Guskov ist Performance- und Growth-Marketing-Spezialist mit über 8 Jahren Erfahrung im Fintech- und Digital-Bereich. Bei Vexcash verantwortet er die digitale Kundengewinnung und Content-Strategie für den deutschen Markt.
Fachlich geprüft von: Karsten Schmidt, Chief of Growth and Customer Experience, Vexcash AG
Stand: September 2026 · Zuletzt aktualisiert: 02. September 2026 · Informationen regelmäßig geprüft.
Was ist ein Videoident Verfahren?
Ein Videoident Verfahren ist eine Form der Fernidentifizierung. Anstatt eine Filiale aufzusuchen, schalten sich Nutzerinnen und Nutzer per Smartphone, Tablet oder Computer zu einer Videoverbindung hinzu. Dabei wird ein gültiges Ausweisdokument in die Kamera gehalten.
Im Mittelpunkt steht die Prüfung, ob das Dokument echt und die zugeschaltete Person dessen Inhaberin oder Inhaber ist. Je nach Anbieter kann die Identifizierung durch Mitarbeitende im Videochat oder mit automatisierten technischen Verfahren erfolgen. Deshalb können Ablauf und Anforderungen im Detail unterschiedlich sein.
So läuft die Videoidentifizierung typischerweise ab
Vor Beginn erhalten Sie üblicherweise einen Link oder eine Aufforderung, den Identifizierungsvorgang zu starten. Anschließend wird eine Videoverbindung hergestellt oder eine geführte Aufnahme gestartet. Halten Sie Ihr Ausweisdokument bereit, damit die Angaben und Sicherheitsmerkmale sichtbar geprüft werden können.
Während des Videoident Verfahrens kann es nötig sein, den Ausweis aus verschiedenen Winkeln in die Kamera zu halten. Dadurch lassen sich einzelne Merkmale besser erkennen. Außerdem kann die Identität durch einen Abgleich mit dem Gesicht der teilnehmenden Person überprüft werden.
Nach Abschluss erhalten Sie in der Regel eine Rückmeldung zum Status der Identifizierung. Falls die Prüfung nicht gelingt, liegt das häufig an schlechter Beleuchtung, einer instabilen Verbindung oder schwer lesbaren Dokumenten. In diesem Zusammenhang hilft es, den Vorgang bei Tageslicht oder mit einer zusätzlichen Lichtquelle erneut zu starten.
Diese Technik wird für das Videoident Verfahren benötigt
Für eine Identifizierung per Video benötigen Sie ein internetfähiges Gerät mit Kamera und Mikrofon. Ein Smartphone ist praktisch, weil sich damit sowohl das Gesicht als auch der Ausweis flexibel aufnehmen lassen. Allerdings kann auch ein Computer mit Webcam geeignet sein, wenn der jeweilige Anbieter dies unterstützt.
Ebenso wichtig ist eine stabile Internetverbindung. Bild oder Ton sollten nicht dauerhaft aussetzen, da eine Prüfung sonst erschwert werden kann. Verwenden Sie außerdem einen aktuellen Browser oder eine aktuelle App-Version, sofern der Anbieter eine Anwendung vorgibt.
Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass gehört ebenfalls zur Vorbereitung. Welches Dokument akzeptiert wird, richtet sich jedoch nach dem jeweiligen Anbieter und dem konkreten Anlass der Identifizierung.
Datenschutz und Sicherheit bei der Identifizierung per Video
Bei einem Videoident Verfahren werden personenbezogene Daten verarbeitet. Dazu können insbesondere Bild- und Ausweisdaten gehören. Daher sollten Sie die Identifizierung nur über den offiziellen Link oder die offizielle Website des jeweiligen Unternehmens starten.
Achten Sie zudem auf eine private Umgebung. Andere Personen sollten weder Ihren Bildschirm noch Ihr Ausweisdokument einsehen können. Öffentliche WLAN-Netzwerke sind für sensible Vorgänge weniger geeignet, weil Sie dort die Sicherheit der Verbindung nicht selbst kontrollieren können.
Lesen Sie die Datenschutzhinweise des Anbieters vor dem Start aufmerksam. Dort erfahren Sie, welche Daten verarbeitet werden und an wen Sie sich bei Fragen zum Datenschutz wenden können. Weiterführende Hinweise zur sicheren Nutzung digitaler Finanzdienstleistungen bietet auch die BaFin.
Wann kann eine Videoidentifizierung sinnvoll sein?
Eine Videoidentifizierung kann sinnvoll sein, wenn ein Vertrag digital abgeschlossen wird und eine Identitätsprüfung erforderlich ist. Das gilt beispielsweise für bestimmte Finanzdienstleistungen, Telekommunikationsangebote oder andere Verträge mit gesetzlich oder organisatorisch vorgesehenen Prüfungen.
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass die Identifizierung ortsunabhängig erfolgen kann. Dennoch sollten Sie ausreichend Zeit einplanen und die Angaben sowie Hinweise im jeweiligen Prozess sorgfältig lesen. Ein Videoident Verfahren ersetzt keine allgemeine Prüfung der Vertragsbedingungen.
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Vexcash AG ist als Darlehensvermittler tätig. Partnerbank ist AS Magnetiq Bank. Ein Kredit sollte dabei nur für einen konkreten, überschaubaren Bedarf in Betracht gezogen werden und keine dauerhafte Lösung für finanzielle Engpässe ersetzen.
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Häufige Fragen zum Videoident Verfahren
Ein Videoident Verfahren ist eine Fernidentifizierung per Video. Dabei wird die Identität einer Person anhand eines Ausweisdokuments und einer Videoverbindung geprüft.
In der Regel benötigen Sie ein gültiges Ausweisdokument. Welche Dokumente im Einzelfall akzeptiert werden, legt der jeweilige Anbieter fest.
Sie benötigen ein internetfähiges Smartphone, Tablet oder einen Computer mit Kamera und Mikrofon. Außerdem sollte eine stabile Internetverbindung vorhanden sein.
Probleme können etwa durch eine schwache Internetverbindung, unzureichende Beleuchtung oder ein schlecht erkennbares Ausweisdokument entstehen. Ein erneuter Versuch in einer ruhigen und gut beleuchteten Umgebung kann helfen.
Achten Sie darauf, den Vorgang nur über offizielle Links oder Websites zu starten und eine private Internetverbindung zu nutzen. Lesen Sie außerdem die Datenschutzhinweise des jeweiligen Anbieters.
Das hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Viele Verfahren lassen sich mit einem Computer und einer Webcam nutzen, während andere für mobile Geräte ausgelegt sind.