Wie Sie Selbstauskünfte gratis einholen

Persönliche Daten
Bürger haben das Recht einmal jährlich kostenlos persönliche Daten, die über sie von Auskunfteien gespeichert wurden, per Post zu erhalten.

Energieversorger, Telekommunikationsanbieter, Banken oder Versicherungen – all diese Unternehmen und Serviceanbieter haben Unmengen an Informationen über jeden einzelnen Verbraucher in ihren Datenbanken abgelegt.
Zu den bekanntesten Datensammlern in puncto Finanzen zählt die Schufa. Jeder, der einen Onlinekredit beantragt, eine neue Wohnung mieten möchte oder die Absicht hat, einen Vertrag mit einem Lieferanten einzugehen, kommt in der Regel nicht umhin, einer Anfrage nach seinem Schufa Score zuzustimmen. Was dieser bedeutet, hat der Autor Mathias Hoffmann in einem früheren Beitrag über den Schufa Score im VEXCASH Blog deutlich gemacht.

Das Recht auf Selbstauskunft: Welche Daten sind wo gespeichert?

Kaum jemand weiß allerdings, welche persönlichen Daten von ihm bei welchem Unternehmen, Serviceanbieter oder Finanzinstitut gespeichert sind. Viele Menschen wissen auch nicht, dass sie das Recht haben, einmal jährlich eine kostenlose Auskunft zu den über sie gespeicherten Daten zu verlangen. Allerdings ist dies für viele Verbraucher recht mühsam, denn es gilt, jeden Anbieter separat anzuschreiben, sich eventuell einzeln zu identifizieren und um Selbstauskunft zu bitten.
Dass es auch wesentlich einfacher geht, eine Selbstauskunft bei mehreren Unternehmen zu bekommen, möchte ich heute anhand des Services von selbstauskunft.net zeigen. Mit einer kostenlosen Anfrage über selbstauskunft.net erfahren Sie, was andere über Sie gespeichert haben.

Datenspeicherung bei Schufa & Co: Jeder zweite Datensatz fehlerhaft

Wie wichtig es sein kann, sich als Verbraucher regelmäßig über die zur eigenen Person gespeicherten Daten zu informieren, machte eine Studie des Instituts für Grundlagen- und Programmforschung deutlich, die 2009 von der ehemaligen Verbraucher-Ministerin Ilse Aigner in Auftrag gegeben worden war. Dieser Studie zufolge, bei der die Auskunfteien Schufa, Creditreform, Bürgel und Arvato unter die Lupe genommen und rund hundert Stichproben untersucht wurden, sind beinahe die Hälfte (46%) aller bei der Schufa gespeicherten Daten fehlerhaft.
Falsche oder veraltete Informationen bei der Schufa führen in aller Regel dazu, dass Kreditanfragen der Verbraucher abgelehnt oder Lieferverträge nicht abgeschlossen werden können. Um eine Korrektur der Informationen zu verlangen, müssen Verbraucher zunächst Kenntnis über ihre Daten haben.

Per Mausklick zur kostenlosen Selbstauskunft

Nach § 19 sowie §34 I und IV des Bundesdatenschutzgesetzes haben Betroffene das Recht, einmal jährlich kostenlos von den entsprechenden Unternehmen alle über Sie gespeicherten Informationen inklusive aktueller Score-Werte per Post zu erhalten. Mit dem Service von selbstauskunft.net geht dies quasi per Mausklick. Im Handumdrehen fordern Sie eine Selbstauskunft bei mehr als 40 Unternehmen, Auskunfteien und Behörden an. Darunter sind Datensammler wie die Schufa, PayPal, verschiedene Mobilfunkanbieter, Amazon und andere Versandhändler und sogar die GEZ oder das Zollkriminalamt.
Das Prinzip der Selbstauskunft mit selbstauskunft.net, ist denkbar einfach. Über eine mobile App oder über die entsprechende Web-App wählen Sie aus, von welchen Firmen der Serviceanbieter Ihre persönlichen Daten anfordern soll. Anschließend gilt es, die persönlichen Daten einzugeben und digital mit der Maus zu unterschreiben. Laut Unternehmensangaben werden sämtliche persönlichen Informationen vertraulich behandelt. Wenige Tage später – je nach Unternehmen auch Wochen – kommt die Selbstauskunft per Post direkt vom jeweiligen Unternehmen ins Haus.

Kostenlose Basisfunktionen und günstige Premium-Dienste

Der Service von selbstauskunft.net, der bisher bereits mehr als 800.000 Mal genutzt wurde, ist in den wesentlichen Basisfunktionen kostenlos. Diese reichen für den Normalverbraucher aus. Seit einiger Zeit musste sich der Dienst aber auch ökonomischen Zwängen beugen und ist dazu übergegangen, diverse Premium-Funktionen gegen Zuzahlung anbieten.
Dazu gehört beispielsweise der unbeschränkte Fax-Versand, der Versand von Ausweiskopien, Sendeberichte für Faxe sowie unbeschränkte Archivierungsmöglichkeiten. Zahlreiche weitere Funktionen sind in Planung.
Mein Fazit: selbstauskunft.net ist ein interessanter Service, der Verbrauchern hilft, ihre Rechte wahrzunehmen und sich vor Fehlbewertungen durch Unternehmen und Auskunfteien zu schützen. Schnell, einfach und kostengünstig.

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