{"id":19243,"date":"2018-10-19T13:34:43","date_gmt":"2018-10-19T11:34:43","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.vexcash.com\/blog\/?page_id=19243"},"modified":"2018-10-19T13:34:43","modified_gmt":"2018-10-19T11:34:43","slug":"datenschutzerklaerung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.vexcash.com\/blog\/finanzlexikon\/datenschutzerklaerung\/","title":{"rendered":"Was ist eine Datenschutzerkl\u00e4rung?"},"content":{"rendered":"<div id=\"text_highlighted\">\n<p>Der Datenschutz nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Vor allem Nutzer fangen an immer sensibler mit ihren Daten umzugehen und hinterfragen auch, was mit ihnen passiert. Unternehmen haben grunds\u00e4tzlich die Pflicht mit den Daten ihrer Kunden sorgsam umzugehen und die Kunden zu informieren, was mit ihren Daten passiert. Diese Regelung bestand schon lange, seit der Einf\u00fchrung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wurden diese Regelungen noch versch\u00e4rft und entsprechend mussten auch Datenschutzerkl\u00e4rungen nachgebessert werden. Die Datenschutzerkl\u00e4rung beschreibt grunds\u00e4tzlich was mit den Daten im Unternehmen passiert und um Leistungen, wie die Angebote auf einer Webseite nutzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Nutzer dieser Erkl\u00e4rung auch zustimmen. Anderenfalls kann es passieren, dass Leistungen dem Kunden nicht zur Verf\u00fcgung stehen. Die Datenschutzerkl\u00e4rung ist somit ein zweischneidiges Schwert, denn auch wenn jemand gegen die Verarbeitung seiner Daten ist, kann es passieren, dass jemand, um Leistungen nutzen zu k\u00f6nnen, gezwungen ist, sein Einverst\u00e4ndnis zu geben.<\/p>\n<div class=\"calulatorboxk\">\n<p><iframe class=\"iframek\" src=\"https:\/\/www.vexcash.com\/Extern\/ExternalCalculatorDropDownList\" width=\"100%\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe><\/p>\n<\/div>\n\n<div>\n<div class=\"preview\">\n<h2>Was ist eine Datenschutzerkl\u00e4rung?<\/h2>\n<p>Die Datenschutzerkl\u00e4rung beinhaltet welche Daten etwa beim Besuch einer Webseite gesammelt werden und wie diese vom Unternehmen verwendet werden. Wie der Name bereits sagt, muss sich das Unternehmen erkl\u00e4ren, was damit passiert. Gesammelt werden in der Regel personenbezogene Daten, die als sehr sensible Informationen zu behandeln sind, vor allem wenn es sich nicht um anonymisierte Informationen handelt. Das Unternehmen muss auch klar darstellen, was mit den gesammelten Daten passiert. Dazu geh\u00f6rt beispielsweise auch, ob sie Informationen an Dritte weiter gibt. Mit der Einf\u00fchrung der Datenschutzgrundverordnung m\u00fcssen Unternehmen mittlerweile einen fixen Datenschutzbeauftragen im Unternehmen besch\u00e4ftigen. Im Rahmen der Datenschutzerkl\u00e4rung m\u00fcssen auch die Kontaktinformationen der zust\u00e4ndigen Person bekannt gegeben werden. Der Datenschutzbeauftrage ist zust\u00e4ndig, falls Fragen von Nutzern auftauchen, aber auch bei Beschwerden ist er gefragt. Zudem sieht die Verordnung auch vor, dass Nutzer rechtlich informiert werden, wenn sie etwa ihr Recht auf Datenschutz nicht gew\u00e4hrleistet sehen.<\/p>\n<h2>Wie funktioniert die Datenschutzerkl\u00e4rung?<\/h2>\n<p>\u00dcber Webseiten werden unz\u00e4hlige Informationen von Nutzern gesammelt, h\u00e4ufig in anonymer Form. Muss ein Nutzer aber seine Kontaktinformationen eintragen, dann dann das Nutzerverhalten konkret zugeordnet und auch weiterverarbeitet werden. Soziale Netzwerke zeigen aufgrund des Nutzerverhaltens dann personebezogene Werbung. Benau f\u00fcr solche Situationen ist die Datenschutzerkl\u00e4rung gemacht worden. Dort finden Nutzer genau, was mit ihren Daten passiert und auch m\u00f6gliche Konsequenzen. Die Datenschutzerkl\u00e4rung wird meist in Form von Cookies eingebaut, denen auch zuzustimmen ist, wenn die Angebote einer Seite genutzt werden wollen. Bei manchen Seiten besteht zwar die M\u00f6glichkeit dies abzulehnen. Viele Anbieter binden jedoch ihr Angebot auch zwingend an eine solche Zustimmung.<\/p>\n<h2>Was sind die Grundlagen des Datenschutzerkl\u00e4rung?<\/h2>\n<p>Vor allem in der Europ\u00e4ischen Union herrschte hinsichtlich des Datenschutzes ein gro\u00dfer Mangel. Aus diesem Grund wurde die Datenschutzgrundverordnung 2018 eingef\u00fchrt. Diese Verordnung ist bindend f\u00fcr alle L\u00e4ndern und soll den Schutz der Daten im Internet aber auch im normalen Alltag abseits digitaler Medien sicherstellen. Einige Punkte der DSVGO sind tats\u00e4chlich wichtige Neuerungen. Vor allem die deutlich h\u00f6here Transparenz, was mit den Daten passiert, wurde von Datensch\u00fctzern sehr positiv bewertet. Auch die M\u00f6glichkeit Einspruch gegen die Verwendung einzubringen ist eine wichtige rechtliche Grundlage. Der Hacken an der Sache ist jedoch, dass viele dann auch das Angebot verwehren. Hier gibt es sicherlich noch Nachbesserungsbedraf. Was ebenfalls sehr positiv bewertet wurde, ist das Recht vergessen zu werden. Dies h\u00f6rt sich vorab etwas kryptisch an, beinhaltet jedoch nur das Recht des Nutzers, dass er eine L\u00f6schung seiner s\u00e4mtlichen Daten verlangen kann. Dies erm\u00f6glicht ihm beispielsweise die einmalige Nutzung von Angeboten. Kann nach der Nutzung seine Zustimmung der Daten wieder zur\u00fcckziehen. Zwar bedeutet dies f\u00fcr den Nutzer einen erh\u00f6hten Aufwand, wer jedoch seine Daten sicher wissen m\u00f6chte, der hat zumindest eine deutlich bessere Kontrolle dar\u00fcber. Eine besondere Neuerung ist auch, die deutlich h\u00f6heren Sanktionen, die bei Verst\u00f6\u00dfen drohen. Nutzer k\u00f6nnen sich nun an eine Datenschutzbeh\u00f6rde wenden, wenn sie Verst\u00f6\u00dfe vermuten, wodurch ihnen auch eine neutrale Anlaufstelle zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<h2>Wof\u00fcr braucht man eine Datenschutzerkl\u00e4rung?<\/h2>\n<p>Die Datenschutzerkl\u00e4rung ist f\u00fcr jeden bindend geworden, der Daten von Dritten sammelt und diese auch weiterverarbeitet. Wer ein Angebot \u00fcber eine Webseite zur Verf\u00fcgung stellt und keinerlei Informationen von seinen Nutzern sammelt &#8211; auch nicht in anonymisierter Form &#8211; der kann auf eine Datenschutzerkl\u00e4rung verzichten. Wichtig bei der Erstellung einer Datenschutzerkl\u00e4rung ist, dass sie auch f\u00fcr den Nutzer verst\u00e4ndlich geschrieben ist. Juristische Fachausdr\u00fccke sind in diesem Fall tabu und k\u00f6nnen auch f\u00fcr das Unternehmen, dass Informationen sammelt rechtliche Konsequenzen haben. Die Einwilligungerkl\u00e4rung muss also f\u00fcr jeden Nutzer verst\u00e4ndlich geschrieben sein. Dieser Punkt wurde auch in der DSVGO gesetzlich geregelt, da viele zwar eine Datenschutzerkl\u00e4rung hatten, diese allerdings so unverst\u00e4ndlich geschrieben war, dass die Nutzer am Ende wieder nicht wussten, was mit ihren Daten passiert ist. Grunds\u00e4tzlich braucht jeder eine Datenschutzerkl\u00e4rung, der Daten von Kunden oder Nutzern sammelt und sie auch weiterverarbeitet etwa um sie gezielt zu bewerben. Dies gilt f\u00fcr alle Bereiche &#8211; egal ob ei Kontakt mittels E-Mail oder via Brief erfolgt. Sobald pers\u00f6nliche Daten von Dritten verwendet werden, ist eine Datenschutzerkl\u00e4rung verpflichtend zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Datenschutz nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Vor allem Nutzer fangen an immer sensibler mit ihren Daten umzugehen und hinterfragen auch, was mit ihnen passiert. Unternehmen haben grunds\u00e4tzlich die Pflicht mit den Daten ihrer Kunden sorgsam umzugehen und die Kunden zu informieren, was mit ihren Daten passiert. 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