Die kalte Jahreszeit naht: den Garten winterfest machen

Fallendes Laub im Herbst kündigt den nahenden Winter an. Jetzt ist es an der Zeit, den Garten für die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Pflanzen möchten versorgt sein, Gartenmöbel und Werkzeuge sollen im Frühjahr wieder einsatzbereit sein, Witterungs- und Frostschäden ist vorzubeugen und auch der Einbruchschutz ist nicht zu vernachlässigen. Wer Schritt für Schritt alles winterfest macht, blickt dem Frühjahr unbesorgt entgegen.

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Mit diesen Tipps kommt der Garten gut durch den Winter

Es ist einiges zu tun. Mit einer Checkliste gerät nichts in Vergessenheit und ein wenig Organisation erspart überflüssigen Mehraufwand: Es macht keinen Sinn, schon zu Anfang die Gartengeräte zu reinigen und zu verstauen, wenn sie noch für die weiteren Wintervorbereitungen im Garten benötigt werden.

1. Fallendes Laub sammelt sich in den Dachrinnen Werden diese nicht regelmäßig gesäubert, verstopfen sie. Gegebenenfalls ist ein Dachdecker der richtige Ansprechpartner. Ein Profi erledigt die erforderlichen Handgriffe routiniert und überprüft auf Wunsch zugleich Dachrinne und angrenzende Dachelemente auf Schäden. Die Kosten richten sich nach dem Aufwand: Es lohnt sich, vorab ein Angebot einzuholen.

Die kalte Jahreszeit naht: den Garten winterfest machen
Den Garten winterfest machen

2. Laubschutzgitter beugen vor: Nach der Reinigung der Dachrinne lohnt sich die Anbringung von Laubfangabdeckungen: Die feinmaschigen Gitter lassen Wasser hindurch, halten gröbere Elemente jedoch fern. Ein Preisvergleich zeigt, dass rund zehn Meter Laubschutzgitter bereits für unter 30 Euro zu haben sind. Ein einfacher Fallrohrschutz liegt mit weniger als zehn Euro noch darunter.

3. Im Herbst ist die beste Zeit, die Hecke ein letztes Mal zu schneiden. Je nach Art sind auch Bäume und Sträucher für einen Rückschnitt dankbar. Insbesondere ist es sinnvoll, kranke und abgestorbene Triebe zu entfernen. Muss für den Baumschnitt ein Gärtner beauftragt werden, ist mit einem Aufwand von etwa 30 bis 50 Euro pro Stunde zu rechnen. Etwaiger Mehraufwand wie die Beseitigung von Grünschnitt ist zusätzlich einzukalkulieren.

4. Wege, Rasenflächen und Beete sind im Herbst schnell von einer dicken Schicht Blättern bedeckt. Mit einem Laubrechen ist eine Rasenfläche recht gut davon zu befreien, für Wege erfüllt ein Besen den Zweck. Ein Dienstleister muss wohl nur bei großen Grundstücken beauftragt werden, ansonsten sollten die Gerätschaften zur Grundausstattung jedes Gartenbesitzers zählen.

5. Je nach Witterung wird im Herbst der Rasen noch einmal gemäht, bevor er sich in die Winterruhe zurückzieht. Dabei werden zugleich die letzten Laubreste mit aufgenommen. Im Anschluss ist die Gelegenheit, den Rasen mit Herbstdünger zu verwöhnen und gegebenenfalls Lücken durch eine geeignete Nachsaat aufzufüllen. Hochwertige Markenprodukte sind ab rund zehn Euro erhältlich, Discounter haben saisonal häufig auch günstigere Angebote.

6. An Wegrändern und bei angrenzenden Beeten ist es ratsam, vor dem Winter sorgfältig die Kanten abzustechen. Der Rasen stellt das oberflächliche Wachstum zwar ein, wartet aber nur darauf, im Frühjahr voll neuer Kraft wieder zu wachsen. Da sich das dichte Wurzelwerk im Boden ausbreitet, verhindert das Abstechen frühzeitig den Wuchs an unerwünschten Stellen – es hält den Rasen im Zaum.

7. Viele Zwiebel- und Knollengewächse sind winterhart und überleben frostige Zeiten im Boden. Andere faulen oder erfrieren im Freien. Solche werden im Herbst ausgegraben, um sie trocken und dunkel zu überwintern. Der Platz sollte kühl, aber auf alle Fälle frostfrei sein. Gut geeignet ist ein Korb oder Karton mit Stroh oder Zeitungspapier gefüllt.

8. Nach dem Entfernen der nicht winterharten Knollen können ein letztes Mal die Beete von Unkraut befreit werden: Was jetzt eliminiert wird, kann im Frühjahr nicht sofort wieder sprießen. Der Herbst ist auch die beste Zeit, früh blühende Zwiebeln zu setzen. Dazu können bereits im Erdreich befindliche vereinzelt und in neuen Gruppen arrangiert sowie neue eingegraben werden: Der Boden wird aufgelockert, um die Zwiebeln je nach Art in der richtigen Tiefe einzusetzen. Mit einer durchdachten Planung blühen die ersten Krokusse und Schneeglöckchen bereits im Februar und mit deren Verblühen setzen die nächsten Arten etappenweise bis in den Sommer ein.

9. Wurden Sträucher und Bäume für die Wintervorbereitungen geschnitten, lassen sich viele dickere Äste und Stämme zum Heizen nutzen. Zurechtgesägt und gespalten ist nun die Gelegenheit, frisches Brennholz zum Abtrocknen zu schichten. Zweige und dünnere Äste dagegen bieten in gehäckselter Form gutes Mulchmaterial – eventuell sogar in Kombination mit dem letzten Rasenschnitt. Gibt es keinen Kaminofen im Haus, sind Besitzer eines solchen sicher dankbar für Heizmaterial: Die Weiterverwertung erspart in jedem Fall den Abtransport des Grünschnitts.

10. Rasenschnitt, Laub und Gehäckseltes eignen sich hervorragend zur Abdeckung von Beeten. Die Schicht schützt vor Frost, speichert an trockenen Wintertagen etwas die Feuchtigkeit in der Erde und hemmt durch die Abdunklung den Unkrautwuchs. Da sich das natürliche Material zersetzt, erhält der Boden zugleich neue Nährstoffe, welche die Pflanzen im Frühjahr benötigen.

11. Viele Pflanzen genießen es, von Frühjahr bis Herbst im Freien zu stehen und danken es mit gesundem Wuchs. Sobald die Temperaturen sinken, ziehen einige Arten ihren Saft für die Winterruhe zurück. Sie möchten dann trocken, hell und kühl, aber frostfrei stehen. Andere benötigen ein warmes Winterquartier. Je nach Bedürfnissen werden die Topf- und Kübelpflanzen daher in ein beheiztes oder unbeheiztes Quartier an ihren Winterstandort verbracht. Geeignet ist für wärmeliebende Pflanzen der Wohnraum oder ein beheizter Wintergarten, für andere ein unbeheizter Wintergarten oder das Gewächshaus.

12. Verbleiben bedingt frostbeständige Pflanzen im Kübel draußen, benötigen sie einen geeigneten Schutz, damit die Wurzeln und eventuelle oberirdisch verbliebene Triebe nicht erfrieren. Auch einige ausgepflanzte Gewächse sind unter Umständen nur bedingt winterhart und im Herbst gepflanzte junge Stauden sind im ersten Jahr noch recht empfindlich.

Wann immer ein Frostschutz erforderlich ist, sollte die Erde um die Wurzeln herum mit einer dicken Schicht Laub geschützt werden. Tannengrün kann ebenfalls verwendet werden. Zum Umwickeln von Töpfen und Kübeln gibt es Schutzvliese, zum Beispiel aus Kokosfasern. Sie kosten je nach Größe nur einige Euro. Zum Schutz von unten sind Styroporplatten ideal und völlig umsonst, wenn sie aus Verpackungsmaterial von Versandpaketen zurückbehalten statt entsorgt werden. Gegebenenfalls sollten für besonders eisige Tage des nahenden Winters weitere Vliese bereitliegen, um kurzzeitig Stämme und Zweige frostempfindlicher Pflanzen zu schützen. Schilfmatten sind dagegen ideal, um Pflanzen vor eisigen Winden abzuschirmen.

13. Stehen im Gewächshaus oder unbeheizten Wintergarten Pflanzen, die es kühl und hell mögen, aber nicht zu kalt stehen dürfen? Hier ist Luftpolsterfolie die Lösung. Sie wird von innen am Glas befestigt. Damit ist ausreichend Lichteinfall gewährleistet und der Innenraum besser isoliert. Solche kann wie Styroporplatten aus dem Füllmaterial von Versandkartons gesammelt werden. Andernfalls fallen auch dafür je nach benötigter Menge einige Euro an.

14. Die Teichpumpe wird für den Winter aus dem Teich entnommen, gereinigt und trocken gelagert. Sind empfindlichere Pflanzen oder Tiere im Teich, müssen diese in ihr Winterquartier verbracht werden. Teichbewohner, die auch in der kalten Jahreszeit draußen bleiben können, sind vor einem Durchfrieren des Gewässers bis zum Grund zu schützen. Sogenannte Eisfreihalter, das kann ein Styroporring sein, helfen dabei.

15. Bevor Gartenmöbel den Winter über eingelagert werden, trägt die Reinigung und Pflege zu deren Unversehrtheit bei. Bei Kunststoff ist das recht unkompliziert. Holz und Metall werden auch den Sommer über durch die Witterung mehr in Mitleidenschaft gezogen und benötigen nach der Säuberung Pflege, um auch den nächsten Sommer schadlos zu überstehen. Holzmöbel danken eine Lasur mit Beständigkeit, bewegliche Metallteile sollten geölt werden. Korrosionsspuren werden durch eine neue Lackierung behoben. Als Winterquartier eignet sich ein trockener Raum wie das Gartenhaus, ein Schuppen, die Garage oder der Keller.

16. Den ganzen Sommer über waren die unterschiedlichsten Gartengeräte im Einsatz. Das hinterlässt Spuren. Die Säuberung, Pflege und Wartung vor dem Winter sorgt dafür, dass im nächsten Frühjahr alles wieder einsatzbereit ist:

  • Verschmutzungen entfernen
  • bewegliche Teile ölen
  • Messer und Klingen schärfen
  • Schrauben nachziehen

Anschließend überstehen die Gartengeräte und -werkzeuge den Winter schadlos in einem trockenen Raum. Gegebenenfalls empfiehlt sich eine Abdeckung – insbesondere für Elektrogeräte.

17. Die kalten Wintertemperaturen tun einem Akku nicht gut und ein vollständig entladener Akku könnte nach einigen Monaten den Dienst versagen. Akkus werden daher aus den Gartengeräten entnommen und zunächst noch einmal vollständig aufgeladen. In diesem Zustand ist eine frostfreie Lagerung über den Winter möglich. Der Raum sollte keinen größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt und selbstverständlich trocken sein.

18. Wasser, das sich in Töpfen, Gießkannen und der Regentonne angesammelt hat, sollte vor dem Winter geleert werden: Friert das Wasser durch, sind Schäden an den Behältnissen möglich.

19. Holzwege, eine Terrasse aus Holzelementen und Gartenzäune aus Holz sind ebenso wie ein hölzernes Gartenhaus ständig der Witterung ausgesetzt. Feuchtigkeit setzt ihnen ebenso zu wie anschließender Frost. Das Abschleifen, Streichen und Imprägnieren wappnet sämtliche angegriffene Holzteile im Freien für die extremen winterlichen Einflüsse.

20. Gibt es einen Außenanschluss zur Bewässerung des Gartens, kann dieser wie auch das zu ihm verlaufende Rohrsystem Schaden nehmen. Das lässt sich vermeiden, indem das Wasser für den Außenanschluss abgestellt wird. Danach muss der Hahn aufgedreht werden, um das restliche im Anschlussrohr befindliche Wasser ablaufen zu lassen. Wie die übrigen Gartengeräte dankt es der Gartenschlauch nebst Anschlusselementen mit Unversehrtheit, wenn er an einem geschützten Ort überwintert wird.

Einbruchsschutz für den Garten

In der dunklen Jahreszeit haben es Einbrecher häufiger auf Gärten abgesehen, um unbemerkt Wertsachen zu ergaunern, die sie zu Geld machen können. Ein geeigneter Einbruchsschutz und offensichtliche Überwachungsmaßnahmen schrecken ab. Sollten Garten und Gartenhaus dennoch unbefugt betreten werden, hält sich der Schaden zumindest in Grenzen, wenn dort keine Wertsachen vorgefunden werden. Im Garten selbst sollte nichts stehen bleiben, was den Eindruck von lohnenswerter Beute vermittelt.

Die Gartenüberwachung

  • stabiler Zaun mit gut verankertem, gut verschlossenem Tor (Einsteckschloss, Vorhängeschloss)
  • Bewegungsmelder mit Beleuchtung
  • Überwachungskamera
  • Hinweisschilder, dass der Garten überwacht wird

Die Kosten richten sich nach den erforderlichen Maßnahmen und der Überwachungsausstattung. Ein Schloss für das Tor gibt es schon für zehn Euro. Für eine bewegungsgesteuerte Beleuchtung bewegen sich die Preise ab 100 Euro aufwärts. Überwachungskameras für den Außenbereich sind in großer Vielfalt erhältlich – einfache Modelle sind für 100 bis 200 Euro zu haben, hoch entwickelte Technologien schlagen sich im Preis aufwärts nieder. Soll eine Alarmanlage installiert werden, empfiehlt es sich, einen Fachmann zu konsultieren, der auch einen Kostenvoranschlag erstellen kann.

Das Gartenhaus sichern

  • Zylinderschloss anbringen (Kosten je nach Sicherheitsstufe 10 bis 100 Euro)
  • zusätzlich Scharniersicherung anbringen (10 bis 40 Euro)
  • Schlüssel im Haus verwahren
  • Fenster mit Holzplatten abdecken und am Rahmen verschrauben (einfache Platten im Baumarkt rund 30 Euro)
  • alternativ Fenstergitter bei Steingartenhaus (50 bis 100 Euro für einfache Ausführungen)

Fazit: Mit einem winterfesten Garten steigt die Freude auf den Sommer

Im Herbst zieht sich die Vegetation langsam zurück, die Temperaturen sinken und die Bäume werfen ihr Laub ab. Damit der Garten die kalte Jahreszeit unbeschadet übersteht, ist einiges zu tun. Werden die einzelnen Tätigkeiten durchdacht geplant und sukzessive abgearbeitet, lässt sich das Pensum jedoch gut bewältigen und auch eventuelle Kosten fallen nicht alle auf einmal an, sondern können über einige Wochen bis Monate kalkuliert werden. Wer viel selbst Hand anlegt, spart außerdem einiges an Ausgaben. Falls es aber doch zu außergewöhnlichen Zusatzkosten kommen sollte, können Sie unseren Kredit für den Garten beantragen.

Die Mühe zahlt sich aus: Ist der Garten inklusive Gartenhaus und Gerätschaften gut auf den Winter vorbereitet, kann dem Frühjahrserwachen mit unbeschwerter Vorfreude entgegengeblickt werden.

Bildquelle: pixabay.com

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