Redaktion I

Für immer mehr Deutsche ist er die passende Alternative zur teuren Reise in der Ferne: der Campingurlaub. Die Länder Europas bieten eben für jenes Interesse eine Vielzahl an Entdeckungs- und Entspannungsmöglichkeiten. Das preisliche Gefälle ist dabei auf internationaler Ebene enorm. … Weiterlesen

Für immer mehr Deutsche ist er die passende Alternative zur teuren Reise in der Ferne: der Campingurlaub. Die Länder Europas bieten eben für jenes Interesse eine Vielzahl an Entdeckungs- und Entspannungsmöglichkeiten. Das preisliche Gefälle ist dabei auf internationaler Ebene enorm. Wo machen Camper am besten Urlaub und wo ist es am günstigsten?

VEXCASH hat sich europaweit auf Erkundungstour begeben und die Campingplätze fürs Zelten, Caravaning und für Wohnwagen hinsichtlich ihrer Kosten miteinander verglichen. In unserer Infografik finden Sie neben den beliebtesten Campingplätzen von 20 europäischen Ländern auch eine Übersicht der Durchschnittspreise der jeweiligen Camping-Nationen.

 

Klicken Sie auf die Infografik zum Herunterladen. Sie können diese jederzeit kostenlos nutzen und verbreiten.

 

Günstiger Urlaub – Campen in Europa

Fans von Camping und Co. fühlen sich in Europa wie im Schlaraffenland. Über 22.000 Campingplätze dienen hier als Zufluchtsort für die Liebhaber des rustikalen Urlaubs. Die Vorteile des Reisens mit Zelt oder Wohnmobil liegen dabei auf der Hand: Durch die Flexibilität sind Urlauber nicht an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Zeit gebunden, sondern können spontan entscheiden, wo und wann die Reise hingeht. Der Trip mit der Familie gestaltet sich zudem als besonders günstig, wenn man Flug, Hotel und All-Inclusive gegen eine Stellfäche auf dem Campingplatz eintauscht.

 

 

 

Die günstigsten Campingplätze – Deutschland ganz vorne mit dabei

Die Kosten für einen Hotel-Urlaub varieren je nach Destinantion und Reisezeit. Bei einem Camping-Ausflug verhält sich das nicht anders. Je nach Lage und Qualität des Campinplatzes müssen Zelt- und Wohnwagen-Freunde für den Ausflug in die Natur unterschiedlich tief in die Tasche greifen. In Europa liegen die Durchschnittspreise zwischen 16 und 56 Euro pro Nacht für zwei Personen mit Caravan und Auto.

 

Die günstigsten Zeltplätze sind im Durchschnitt in Serbien (16,17 €) , Rumänien (16,39 €), Mazedonien (17,94 €) und Polen (17,97 €) zu finden. Aber auch Deutschland zählt mit circa 22 Euro pro Nacht zu den preiswertesten Anlaufstellen in puncto Camping.

Dagegen zählt campen in der Schweiz schon beinahe als Luxusurlaub. Für eine Nacht unter den Sternen muss man hier im Durchschnitt mit 56 Euro rechnen. Auf den weiteren Plätzen der teuersten Campingplätze Europas liegen Spanien (43,56 €) , Italien (37,68 €) und unsere Nachbarn in den Niederlanden (37,55 €).

 

Fahrtkosten fürs Camping in europäischen Ländern

Zusätzlich zu den Gebühren für den Stellplatz fallen beim Camping natürlich auch die Benzinkosten zur jeweiligen Destinantion an. Was die Fahrt für Kosten mit sich bringen kann, haben wir in einer Liste mit verschiedenen Strecken zusammengefasst:

CampingplatzBenzinkosten ab Hamburg in €Benzinkosten ab München in €Benzinkosten ab Köln in €Benzinkosten ab Berlin in €
Camping Grubhof (Österreich)85.8112.4766.9167.76
Camping Village Marina di Venezia (Italien)128.2453.20108.01109.05
Camping LuxOase (Deutschland)46.3146.0257.2719.37
Skiveren Camping (Dänemark)50.46123.6189.9676.45
Castel L'Anse du Brick (Frankreich)112.74114.3575.22127.39
Camping Gythion Bay (Griechenland)272.44216.22270.74245.04
Glen Nevis Caravan and Camping Park (Großbritannien)163.49183.9131.83179.55
Camp Lupis (Kroatien)171.996.86151.29149.69
Camping Rino (Mazedonien)203.27146.95196.94175.86
Camping Vreehorst (Niederlande)33.4566.1513.6151.88
Kjørnes Camping (Norwegen)102.34175.49141.94126.91
Agrocamp Stara Pawlowka (Polen)108.01127.95132.9681.65
Camping Beira-Marvao Alentejo (Portugal)234.93216.31196.65248.91
Camping Cheile Rasnoavei (Rumänien)176.62131.26174.92149.22
Orrefors Camping (Schweden)59.44120.2098.7568.7
Capming Hüttenberg (Schweiz)77.4925.1449.0575.32
Camping Zasavica (Serbien)142.5183.82133.81115.67
Camping Aquarius (Spanien)156.96118.79120.20165.28
Termálcamping Pápa (Ungarn)101.6854.15100.4574.75
Parc La Clusure (Belgien)57.6559.4419.4772.95
Publiziert am von Redaktion I | Kommentare deaktiviert für [Infografik] Campingpreise in Europa – Kosten für den Urlaub
Hundesteuer, Kosten und Bußgeld
Redaktion I

Wer einen Hund hat, hat nicht nur einen treuen Begleiter, sondern auch diverse laufende Kosten. Insbesondere wenn es um die Hundesteuer geht, könnten diese aber nicht unterschiedlicher sein: Von Bundesland zu Bundesland, von Stadt zu Stadt. So ist es nicht … Weiterlesen

Wer einen Hund hat, hat nicht nur einen treuen Begleiter, sondern auch diverse laufende Kosten. Insbesondere wenn es um die Hundesteuer geht, könnten diese aber nicht unterschiedlicher sein: Von Bundesland zu Bundesland, von Stadt zu Stadt. So ist es nicht verwunderlich, dass selbst Personen ohne Hunde die unterschiedlichen Steuerzahlungen für ungerecht halten. Dafür spricht das Ergebnis einer Umfrage: Knapp 43 % der Befragten gaben an, dass die Steuerungleichheit für die Haltung eines Hundes unfair ist. Doch nicht nur bei den Steuersätzen kommt es zu hohen Preisunterschieden, sondern auch in Sachen Bußgelder. Wo  “Hundehaufen” und “Leine los” richtig Geld kosten können und wo sich das Vergehen finanziell kaum bemerkbar macht, hat Vexcash in den 20 größten Städten Deutschlands untersucht.

Höchste Hundedichte in Deutschland

Stadt
Hunde
pro km²
Durchschnitt
68.6
Berlin
113
Bielefeld
44
Bochum
94
Bonn
61
Bremen
41
Dortmund
85
Dresden
41
Duisburg
88
Düsseldorf
87
Essen
100
Frankfurt am Main
53
Hamburg
51
Hannover
60
Köln
71
Leipzig
53
München
90
Münster
29
Nürnberg
69
Stuttgart
54
Wuppertal
88

Quelle: Rheinische Post

Hundesteuer, Kosten und Bußgeld

Ergebnisse der Umfrage

Wir wollten wissen:

Beseitigen Hundehalter die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner?  

  • Die Kotbeutel werden von 61,1 % der Hundebesitzer immer genutzt, unter diesen sind deutlich mehr Personen über 41 Jahren (70,3 %) als unter 41 Jahren (49,0 %).

Werden die Hunde an vorgeschriebenen Orten an der Leine geführt?

  • Auch geben 65,5 % an, ihren Hund an den vorgeschriebenen Orten immer angeleint zu haben. Erneut sind Personen über 41 Jahren hier mit 76,6 % stärker vertreten als jüngere Teilnehmer (51,0 %).

Befinden Personen ohne Hunde die Steuerunterschiede für gerecht?

  • Personen ohne eigenen Hund empfinden die unterschiedliche Höhe der Hundesteuer tendenziell eher als nicht gerecht. Die Frage wird von 42,4 % der Teilnehmer mit „5 – Nein, auf keinen Fall“ oder „4“ beantwortet. Die Antworten “1 – Ja, auf jeden Fall“ und „2“ werden dagegen von nur 31,1 % der Befragten ausgewählt.

Empfinden Hundebesitzer die Höhe der Steuer als gerecht?

  • Eine leichte Mehrheit der Hundebesitzer empfindet die Höhe der Hundesteuer als nicht gerecht. Die Top2 der ablehnenden Antworten werden von 44,2 % der Teilnehmer ausgewählt, während die Top2 der bejahenden Antworten von 32,8 % der Teilnehmer ausgewählt werden.

Hundesteuer und Bußgeld im Deutschlandvergleich

Laut der Umfrage verhält sich die Mehrheit der Hundebesitzer regelkonform. Doch mit welchen Bußgeldern sie im Zweifel rechnen müssen und wie unterschiedlich hoch die Steuersätze der Städte ausfallen, ist folgender Tabelle zu entnehmen:

Hundesteuer Bußgelder
Städte Erster Hund pro Jahr Zweiter Hund pro Jahr Hundekot
ab
Ohne Leine
ab
Ohne Maulkorb
ab
Berlin 120,00 € 180,00 € 35 € 35 € 100 €
Bielefeld 144,00 € 156,00 € pro Hund 20 € 20 € 150 €
Bochum 156,00 € 180,00 € pro Hund 35 € 25 € 50 €
Bonn 150,00 € 192,00 € 25 € 25 € k.A.
Bremen 150,00 € 150,00 € 40 € 30 € 100 €
Dortmund 156,00 € 204,00 € pro Hund 50 € 35 € 60 €
Dresden 108,00 € 144,00 € pro Hund 35 € 20 € 50 €
Duisburg 132,00 € 168,00 € pro Hund 50 € 45 € 45 €
Düsseldorf 96,00 € 150,00 € pro Hund 75 € 100 € 150 €
Essen 156,00 € 216,00 € pro Hund 50 € 50 € 250 €
Frankfurt am Main 90,00 € 180,00 € 90 € 90 € 900 €
Hamburg 90,00 € 90,00 € 30 € 30 € 200 €
Hannover 132,00 € 240,00 € 50 € 70 € Einzelfallentscheidung
Köln 156,00 € 156,00 € 45 € 25 € 100 – 250 €
Leipzig 96,00 € 192,00 € 35 € 5 € Einzelfallentscheidung
München 100,00 € 100,00 € 20 € 100 € ~1000 €
Münster 120,00 € 132,00 € pro Hund 50 € 50 € 1.000 €
Nürnberg 132,00 € 132,00 € 35 € 35 € kein Verfahren in den letzten 15 Jahren
Stuttgart 108,00 € 216,00 € 25 € 60 € 60 €
Wuppertal 160,00 € 288,00 € 75 € 75 € 250 €
Durchschnitt 127,60 € 173,30 €
44 € 46 € 220 €

Quelle: Verwaltungs- und Presseämter der jeweiligen Städte

Anmerkung zur Studie: Jedes Bundesland besitzt sein eigenes Landeshundegesetz mit eigenen Regelungen und Bestimmungen zur Haltung und Führung von Hunden. Bei der Festlegung der Bußgeldhöhe spielen Kriterien wie Erstverstoß und Umstände des Vorfalls eine Rolle und werden in einem Ermessensspielraum festgesetzt. Auch die Größe und Rasse der Hunde spielt eine Rolle bei der Entscheidung. Für die Vergleichbarkeit der Untersuchung wurde daher jeweils der Mindestbußgeldbetrag zu Grunde gelegt.

 

Publiziert am von Redaktion I | Kommentare deaktiviert für Vier-Pfoten-Ranking: So unterschiedlich sind die Kosten für Hundehalter in Deutschland
Top Exportprodukte USA
Redaktion I

US-Präsident Donald Trump beklagte bereits im Wahlkampf (und gerne über Twitter) den deutschen Export und den Handelsbilanzüberschuss. Kürzlich nannte er Exportweltmeister Deutschland deswegen hinter den Kulissen seines Brüssel-Besuchs angeblich “böse, sehr böse”. Doch was genau leisten die USA eigentlich noch … Weiterlesen

US-Präsident Donald Trump beklagte bereits im Wahlkampf (und gerne über Twitter) den deutschen Export und den Handelsbilanzüberschuss. Kürzlich nannte er Exportweltmeister Deutschland deswegen hinter den Kulissen seines Brüssel-Besuchs angeblich “böse, sehr böse”. Doch was genau leisten die USA eigentlich noch im Export? Wir wollten das genauer wissen und haben diverse Produkte gefunden, von denen keine andere Nation mehr exportiert als die USA.

Im Jahr 2016 exportierten die USA Waren im Wert von rund 1,455 Billionen US-Dollar, das ist ein deutlicher Rückgang verglichen mit 2014, als der US-amerikanische Export noch 1,620 Billionen US-Dollar betrug. Absolute Spitze sind die USA bei Waffen aller Art und in den Bereichen Automobil, Medizintechnik, Flugzeug- und Raumfahrttechnik oder etwa Kosmetik. Es geht aber auch skurriler.

Top Exportprodukte USA

Einmal Urknall, bitte!

Was kostet eigentlich die Welt? Die USA exportierten für genau 33.229.280 US-Dollar im letzten Jahr Teilchenbeschleuniger in die Welt und belegten damit weltweit den ersten Rang. Jenes Land, das das Silicon Valley beheimatet, ist gleichzeitig weltweit größter Exporteur von Silizium. Ebenfalls beim Hauptbestandteil (auch heißer) Luft sind die USA Spitze: Niemand exportiert mehr Stickstoff.

Hier nun eine Auswahl von Produktgruppen, bei denen keiner den USA beim Export das Wasser reichen kann:

GüterExportwert (US $)PlatzImportwert (US $)Platz
Rindersperma167.304.685137.578.0791
Mais außer Mais-Saatgut8.379.792.6001307.194.9351
Raffinierter Zucker, in fester Form, aromatisiert oder gefärbt40.145.040119.947.4302
Tomatenketchup und andere Tomatensoßen375.250.85414.655.6536
Ethyalkohol und Branntwein, denaturiert962.302.341119.509.17818
Brauereien oder Brennereien2.983.973.488182.461.83511
Propan, Flüssiggas5.553.366.38711.132.397.6365
Mandeln in Schale, frisch oder getrocknet969.986.958114.105.9927
Mandeln, frisch oder getrocknet3.770.874.6961101.254.04914
Walnüsse frisch getrocknet geschält1.018.116.362112.865.08824
Abfälle und Schrott, Aluminium2.345.075.3991781.295.2975
Abfälle und Schrott, Kupfer, Kupferlegierung2.789.978.9431459.996.9859
Abfälle und Schrott, Aluminium2.345.075.3991781.295.2975
Abfall, Ausschuß von Papier, Platten, andere565.968.498131.036.27812
Getragene Kleidung und andere Altartikel705.798.13613.822.50382
Abfall, Schrott der Platin als einziges Edelmetall908.300.6501901.768.5802
Abfall Schrott Edelmetalle ausgenommen reines Gold, Platin1.585.461.6711354.709.4888
Alteisen und Schrott2.905.645.2881324.631.08112
Stickstoff26.131.1811886.82237
Silizium, größer 99,99 % rein1.281.247.969178.405.8039
Augen-Make-up-Präparate520.790.4381788.283.0331
Maniküre oder Pediküre Vorbereitungen428.836.0351157.736.4002
Schießpulver124.335.411195.200.7151
Verarbeitete Sprengstoffe, ausgenommen Schießpulver264.756.590165.063.4863
Fotoplatten und Planfilme11.273.8121319.60116
Farbfilm in Rollen, Breite größer 610 mm,9.170.68614.708.4961
Filme, Farbfoto, Rollen, Breite kleiner 16 mm, kleiner 14 Meter lang1.435.476120.33116
Filme für Farbfotos, Rollen mit einer Breite von 16 bis 35 mm5.900.3071149.57318
Fotofilm in Rollen, Breite kleiner 16 mm, kleiner 14 Meter lang, andere,800.619182.23818
Fotofilm in Rollen, Breite kleiner 16 mm, größer 14 Meter lang, andere1.290.5761427.0583
Insektizide, verpackt für den Einzelverkauf1.089.606.7481316.451.8724
Rinderhäute, ganz, frisch oder nass-gesalzen,1.427.693.104143.178.91712
Sägemehl, Holzabfälle oder Schrott716.326.071195.338.5028
Kartons, Kisten und Kästen aus Wellpappe oder Pappe1.178.520.6881435.010.3214
Zeitungen und andere Periodika, weniger als 4 Ausgaben pro Woche630.082.5881140.205.21010
Baumwolle, nicht gekrempelt oder gekämmt3.889.806.76714.855.71149
Rückspiegel für Fahrzeuge1.335.720.5041345.896.8262
Gemälde, Zeichnungen, Pastelle von Hand ausgeführt7.865.629.56418.376.496.1851
Golfbälle124.598.9541177.867.2561
Kriegswaffen, außer Handfeuerwaffen, Schwerter usw.355.883.964153.245.6545
Revolver und Pistolen90.492.3721541.536.0731
Teile und Zubehör für Gewehre, andere68.935.8811230.382.0431
Teile und Zubehör, andere Waffen, andere378.397.4251275.146.8101
Patronen, andere, Teile davon, Exportwert420.449.4961597.461.6301
Kampfmittel, Munition, Geschosse, Teile, Exportwert3.417.533.3311426.328.5681
Musikinstrumente, andere, elektrisch, mit Verstärker200.029.2381232.181.4751
Saiten, Musikinstrument78.986.124125.206.0541
Teile und Zubehör für Saiteninstrumente53.798.629135.982.9811
Elektro-Diagnosegeräte, andere4.941.100.15014.659.302.4361
Nadeln, Katheter, Kanülen usw. (medizinisch)5.994.894.27013.932.004.5461
Ophthalmologische Instrumente und Vorrichtungen1.281.658.1851397.031.8061
Instrumente, Geräte für Medizin usw., Naturwissenschaft, andere11.862.749.05714.930.910.3231
Künstliche Gelenke1.656.245.81511.755.351.0681
Künstliche Körperteile, Hilfsmittel und Geräte usw.2.845.971.46913.113.875.9021
Instrumente, andere, die optische Strahlen nutzen2.029.276.80911.089.948.9842
Geräte für physikalische oder chemische Untersuchungen, andere2.264.367.12311.516.959.4052
Vertsärkungs-, Verzerrungs- und Übersprechmessgeräte usw.1.547.029.5641908.519.4712
Elektrische Messgeräte, andere1.254.933.8311484.916.9022
Teile und Zubehör, elektrische Messgeräte1.603.259.2781762.298.9252
Hubschrauber mit einem Leergewicht von mehr als 2000 kg,1.908.253.7121514.660.8352
Raumfahrzeug, Satelliten und Trägerraketen für Raumfahrzeuge2.135.184.45112.790.64610
Autos, andere einschließlich mit Gasturbinen angetrieben1.963.324.5501697.564.6882
Muldenkipper für den Einsatz außerhalb des Straßennetze1.362.967.75411.254.790.2921
Kraftfahrzeugen zu besonderen Zwecken, andere1.249.454.2851230.319.5143
Kraftfahrzeugteile, andere13.473.836.046116.797.997.7951
Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge1.182.770.1211221.001.7503
Anhänger zum Wohnen oder Campen912.078.97218.577.86721
Antennen und Antennenreflektoren1.124.494.12111.040.507.0111
Teilchenbeschleuniger33.229.280116.562.6112
Elektronische Mikroschaltungen, Mikrobausteine, andere776.635.6331178.920.851
Frontschauffellader1.916.339.07911.367.227.5171
Mähdrescher1.137.628.843136.630.39128
Käse, gerieben oder in Pulverform379.508.54913.871.05351
Lachs, Pazifik566.960.085126.446.2636
Himbeeren, Brombeeren, Maulbeeren, Loganbeeren293.820.0511822.098.9301
Puder, Hautpflege Make-up352.463.5841293.960.9241
Haarwell- oder Glättemittel32.778.601111.354.2872

 

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Privatinsolvenz Hilfe und Tipps
Redaktion I

Die Privatinsolvenz gibt einer überschuldeten Person die Möglichkeit, sich nach einer bestimmten Zeit von den Schulden zu befreien. Allerdings schreibt der Gesetzgeber genauestens vor, welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen. Welche es genau sind, wie das Insolvenzverfahren abläuft und was … Weiterlesen

Die Privatinsolvenz gibt einer überschuldeten Person die Möglichkeit, sich nach einer bestimmten Zeit von den Schulden zu befreien. Allerdings schreibt der Gesetzgeber genauestens vor, welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen. Welche es genau sind, wie das Insolvenzverfahren abläuft und was gepfändet werden darf, erklärt dieser Artikel.

 

Was ist unter einer Privatinsolvenz zu verstehen?

Die Privatinsolvenz, welche auch als Verbraucherinsolvenz bezeichnet wird, steht für die Überschuldung von Haushalten und Personen, welche ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Verschuldung durch Internet-, Versandhausbestellungen, Kreditkartennutzung oder Ratenkauf entstanden ist. Ausschlaggebend ist lediglich, dass die Privatperson nicht länger in der Lage ist, seine Verbindlichen aus eigener Kraft abzubezahlen. Das Verbraucherinsolvenzverfahren kommt für Verbraucher und demnach für natürliche Personen in Frage.

 

Gibt es Unterschiede zwischen einer Privat- und einer Regelinsolvenz?

Das Regelinsolvenzverfahren richtet sich an Personen, die Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit erzielen, demzufolge Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler. Aber auch für ehemalige Selbstständige mit Schulden aus Arbeitsverhältnissen oder mit über 20 Gläubigern. Alle anderen Personen müssen das Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen. Hierunter fallen unter anderem Rentner, Arbeitslose, Hausfrauen/-männer sowie Arbeitnehmer. Welches Verfahren konkret zu durchlaufen ist, spielt keine große Rolle, zumal eine Restschuldbefreiung in beiden Fällen nach sechs Jahren (unter bestimmten Voraussetzungen auch nach fünf oder drei Jahren) möglich ist. Auch der Ablauf der Insolvenzverfahren unterscheidet sich nur geringfügig. Während dem Privatinsolvenzverfahren grundsätzlich ein außergerichtlicher Vergleich vorausgehen muss, kann der Antrag auf Regelinsolvenz sofort gestellt werden.

Der Weg in die Schuldenfreiheit

Wie ist der Ablauf der Privatinsolvenz?

Der Ablauf der Privatinsolventzs erfolgt in drei Stufen

  1. Freiwilliger Schuldenerlass
  2. Die gerichtliche Verhandlung
  3. Restschuldbefreiung

 

1. Der freiwillige Schuldenerlass

Bevor die eigene Insolvenz vor Gericht verhandelt wird, ist es unabdingbar, einen Einigungsversuch mit den Gläubigerparteien zu versuchen. Ziel dabei ist es, sich mit den Gläubigern bei der Rückführung bestehender Verbindlichkeiten außergerichtlich sowie gütlich zu einigen. Bei einem derartigen außergerichtlichen Einigungsversuch muss eine geeignete Stelle und demnach ein Rechtsanwalt, ein Steuerberater oder aber zumeist eine geeignete Schuldnerberatung beteiligt und involviert sein. Im Rahmen einer persönlichen Beratung sind dem Schuldnerberater die eigenen Vermögensverhältnisse offen zu legen, wobei evtl. vorhandenes Vermögen geprüft wird. Ferner müssen sämtliche Unterlagen auf den Tisch, die eine Verschuldung belegen, wie Rechnungen, Kreditverträge und Mahnbescheide.

Im Anschluss daran wird der Schuldnerberater mit den Gläubigern eine außergerichtliche Einigung verhandeln. Hierbei soll ein Schuldenplan klären, wie hoch die Verbindlichkeiten tatsächlich ausfallen und aus welchen Quellen fremdes Geld für einen Vergleichsvorschlag einbezogen werden kann. Verwertbares Vermögen wird veräußert und gemeinsam mit pfändbarem Einkommen an die Gläubiger verteilt. Sollten weder Einkommen noch Sachwerte pfändbar sein, gehen die Chancen auf eine außergerichtliche Lösung gegen Null. Sollten die Gläubigerparteien der außergerichtlichen und gütlichen Einigung nicht zustimmen, wird eine förmliche Feststellung der Schuldverbindlichkeiten durch das zuständige Insolvenzgericht angeordnet. Das Verbraucherinsolvenzverfahren wird eröffnet und es folgt der Gang vor Gericht.

 

2. Die gerichtliche Verhandlung

Es geht zunächst darum, die Privatinsolvenz bei dem am Wohnort zuständigen Amtsgericht anzumelden. Hierzu ist ein Antrag auf Restschuldbefreiung auszufüllen und dem Amtsgericht zu überreichen. Ein entsprechendes Formular dazu befindent sich auf justiz.de. Hierin sind alle persönlichen sowie wirtschaftlichen Verhältnisse offenzulegen. Für Berufstätige sind ferner Angaben zum Arbeitgeber sowie Einkommen Pflicht. Wer eine Privatinsolvenz ins Auge fassen möchte, benötigt konkret folgende wichtige Unterlagen:

– Gläubigerverzeichnis

Hieraus sollten alle Unternehmen und Privatpersonen hervorgehen, die Geldforderungen geltend machen. Die Höhe der jeweiligen Schulden sollte ebenfalls hervorgehen.

– Angaben zu Vermögen und Einkommen

Benötigt werden detaillierte Angaben zu Vermögens- und Einkommensverhältnisse. Durch diese Bekanntmachung soll sichergestellt werden, dass der Schuldner tatsächlich von einer unumkehrbaren Zahlungsunfähigkeit bedroht oder aber bereits zahlungsunfähig ist. Als Nachweise dienen hier beispielsweise Rechnungen, Einkommensbescheide und Kontoauszüge.

– Bescheinigung über das Scheitern des außergerichtlichen Einigungsversuchs

Der Insolvenzantrag setzt ferner eine Bescheinigung darüber voraus, dass der außergerichtliche Einigungsversuch gemäß § 305 Insolvenzordnung (InsO) gescheitert ist. Bestätigen darf dies nur eine anerkannte Stelle nach § 305 InsO.

– Abtretungserklärung

Diese benötigt der Schuldner um zu versichern, dass der Teil seines Arbeitseinkommens, welcher die Pfändungsgrenze überschreitet, zur Schuldentilgung herangezogen werden soll. Diese Erklärung ist für die gesamte Zeit der Restschuldbefreiung gültig. Sie umfasst auch Renten, Ruhegelder sowie vergleichbare Bezüge.

– Schuldenbereinigungsplan

Sofern Erfolgsaussichten bestehen, wird das Amtsgericht noch einmal versuchen, den bereits gefassten Plan zum Schuldenabbau durchzusetzen. Er tritt bereits dann in Kraft, wenn über die Hälfte der Gläubiger dem zustimmt. Scheitert auch dieser Versuch, wird ein Anwalt oder Steuerberater als Treuhänder bestellt, der Sach-, Geld- und Vermögenswerte akribisch prüft und Pfändbares an die Gläubiger verteilt. Steht hierzu nichts zur Verfügung, ordnet das Amtsgericht die sogenannte Restschuldbefreiung an. Diese kann er allerdings verweigern, wenn der Schuldner

– über seine Finanzverhältnisse in den letzten drei Jahren gelogen hat,
– bereits wegen Konkursbetrugs verurteilt wurde,
– sein Vermögen verschwendet hat.

 

3. Restschuldbefreiung

Jetzt beginnt mit der sogenannten Wohlverhaltensperiode der harte Weg der Privatinsolvenz. Denn diese Phase ist für den Schuldner mit vielfältigen Pflichten verbunden. Hierzu gehören:

– Abtretung des pfändbaren Einkommens zu Gunsten des Insolvenzverwalters.
– Obliegenheit, im Zeitraum der Wohlverhaltensperiode seine gesamte Arbeitskraft zurVerfügung zu stellen. Hierzu gehört auch, sich um eine bezahlte und zumutbare Arbeit zu bemühen.

– Erfüllung von Anzeigepflichten. Dies bedeutet, dass der Schuldner demInsolvenzverwalter sowie dem Gericht Veränderungen von Vermögenswerten, Arbeitsstelle, Einkommen etc. mitteilen muss.

In der Regel dauert die Wohlverhaltensphase sechs Jahre. Nach dieser Phase ist der Schuldner, sofern er seinen Pflichten innerhalb dieses Zeitraums nachkommt, schuldenfrei.

 

Privatinsolvenz Hilfe und Tipps

Was kostet eine Privatinsolvenz?

Das Privatinsolvenzverfahren ist kostenpflichtig. Für das Verfahren fallen folgende Kosten an:

  • Gerichtskosten
  • Kosten für den Treuhänder oder den Insolvenzverwalters
  • ggf. Anwaltskosten (nur wenn Sie einen eigenen Anwalt beauftragen).
Wenn die eigenen Mittel nicht ausreichen, um die Verfahrenskosten zu decken, können Ihnen auf Antrag die Kosten für jeden Verfahrensabschnitt gestundet werden. Quelle und weiter Informationen dazu: https://www.verbraucherzentrale.de/insolvenzrecht

Änderungen mit der zweiten Reform der Insolvenzordnung

Viele Jahre belief sich die Dauer des Verbraucherinsolvenzverfahrens auf zumeist sechs Jahre. In Folge der Aktualisierung des bisherigen Insolvenzrechts hat der Gesetzgeber Erleichterungen beschlossen, die dem Schuldner dabei helfen sollen, noch vor Ablauf der üblichen sechs Jahre seine Schulden loszuwerden. Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich das Insolvenzverfahren sogar auf drei Jahre reduzieren. Wurde die Eröffnung des Verbraucherinsolvenzverfahrens nach dem 1. Juli 2014 beantragt, dann verringert sich die Laufzeit des Insolvenzverfahrens auf

– 5 Jahre, sofern der Schuldner in dieser Zeit sämtliche Verfahrenskosten (angefallene Auslagen, Kosten für den Insolvenzverwalter, Gerichtskosten, Mehrwertsteuer) – zumeist zwischen ca. 1.500 und 3.000 Euro – beglichen hat
– 3 Jahre, wenn innerhalb dieses Zeitraums alle Verfahrenskosten getilgt wurden. Zudem muss der Schuldner noch mindestens 35 Prozent der Gläubigerforderungen und demnach der Schuldsumme beglichen haben.

Somit kann die richterliche Restschuldbefreiung bereits nach drei Jahren erreicht werden.
Doch Vorsicht: Automatisch in Kraft tritt die Reduzierung des Insolvenzverfahrens allerdings nicht. Sind sämtliche Bedingungen für die Verkürzung des Insolvenzverfahrens erfüllt, ist beim zuständigen Insolvenzgericht zwingend noch ein Antrag auf vorzeitige Restschuldbefreiung einzureichen.

Geändert wurden mit der Reform auch die Versagungsgründe für eine Restschuldbefreiung (§ 290 InsO). Demzufolge kann ein Gläubigerantrag auf Versagung der Restschuldbefreiung jederzeit während des laufenden Privatinsolvenzverfahrens schriftlich gestellt werden. Insbesondere kann die Restschuldbefreiung nach dem 1. Juli 2014 dann versagt werden, wenn der Schuldner sich nicht um die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit bemüht (§ 287 b InsO). Wurde zudem die Restschuldbefreiung rechtskräftig untersagt, kann ein neuer Antrag auf Privatinsolvenz nunmehr schon nach 5 Jahren gestellt werden.

 

Können auch Bezieher von Hartz IV oder ALG I ein Insolvenzverfahren beantragen?

Ja, dies ist durchaus möglich. Allerdings sind Empfänger von Leistungen aus Hartz IV oder ALG I dazu verpflichtet, sich während der gesamten Dauer des Verfahrens aktiv sowie mit aller Kraft um eine entlohnte Arbeit zu bemühen. Jegliche zumutbare Tätigkeit ist dabei anzunehmen. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass der Schuldner auch gewillt ist, für seine Schulden aufzukommen um im Zuge seiner Möglichkeiten auch einen eventuell pfändbaren Anteil am Einkommen an den Insolvenzverwalter abzuführen. Doch selbst dann, wenn dem Schuldner die Aufnahme einer zumutbaren Arbeit und Zahlungen an die Gläubiger nicht gelingen sollte, kann nach oben genanntem Schema eine richterliche Restschuldbefreiung erzielt werden. Sollte eine unverschuldete Arbeitslosigkeit erst später eintreten, so stellt dies bei einem laufenden Verfahren kein Hindernis dar.

Was gilt für Rentner?

Sofern der Schuldner das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht hat, entfällt seine Pflicht, sich um eine Arbeit zu bemühen und einer Berufstätigkeit nachgehen zu müssen. Dies gilt auch dann, wenn der Schuldner anlässlich gesundheitlicher Gebrechen oder Behinderungen gemäß ärztlichem Attest nicht in der Lage ist, einer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu können.

 

Welche Verwandten dürfen zum Zwecke der Pfändung herangezogen werden?

In der Berechnung der Pfändungsfreigrenze werden auch Enkel, Eltern sowie Großeltern berücksichtigt, sofern sie unterhaltsberechtigt sind, genauso wie ein eingetragener Lebenspartner oder ein nicht verheiratetes Elternteil, welcher die Betreuung eines Kindes bis zu dessen dritten Lebensjahr übernimmt. Für den ersten Unterhaltspflichtigen steigt der Freibetrag laut Pfändungsfreigrenze um monatlich 400 Euro und für jeden weiteren Unterhaltspflichtigen um weitere 230 Euro. Ab fünf Unterhaltspflichtigen erhöht sich die Pfändungsfreigrenze nicht weiter.

 

Wie hoch fallen die pfändbaren Beträge aus und was muss nicht abgegeben werden?

Der Schuldner tritt nicht sein gesamtes Einkommen ab, sondern lediglich einen Teil hiervon. Die konkrete Höhe des pfändbaren Betrags hängt von der Höhe des Nettoeinkommens sowie der Zahl an unterhaltspflichtigen Personen ab. Hierbei hat der Gesetzgeber eine Pfändungsfreigrenze festgesetzt. Bis zu dieser Höhe darf das monatliche Einkommen nicht gepfändet werden, da es dem Schuldner zum Leben verbleiben muss.

 

Wie hoch ist die Grenze zur Pfändung des Einkommens

Aktuell liegt diese Grenze für Alleinstehende ohne unterhaltspflichtige Kinder bei 1.079,99 Euro. Über der Pfändungsgrenze gibt es eine Staffelung in 10 Euro Schritten, wobei jeweils immer 7 Euro mehr gepfändet werden dürfen. Besteht eine Unterhaltspflicht für ein Kind, so beträgt die Pfändungsfreigrenze 1.479,99 Euro, wobei mit jedem 10 Euro-Schritt 5 Euro mehr pfändbar sind. Bei zwei Kindern beläuft sich die Pfändungsfreigrenze auf 1.709,99 Euro und es müssen 4 Euro je 10 Euro-Schritt abgetreten werden. Zu den Unterhaltspflichtigen werden nicht nur Kinder, sondern ggf. auch getrennte bzw. geschiedene Ehepartner sowie Ehepartner ohne Einkommen gezählt.

Die Höhe der Pfändungsfreigrenzen wird alle zwei Jahre aktualisiert und durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) bekanntgegeben. Auf der Seite des Ministeriums lassen sich auch die genauen Pfändungsgrenzen abrufen.

 

Was darf gepfändet werden und was nicht?

Doch nicht nur Gehalt und Lohn sind pfändbar, sondern auch Sach- und Vermögenswerte. , Lebensversicherung sowie weiteres Sparguthaben müssen vollständig an den Insolvenzverwalter abgetreten werden. Auch ein Boot, teure Malereien oder hochwertige Antiquitäten und weitere Wertgegenstände werden gepfändet. Eine eventuelle Eigentumswohnung müsste verkauft, schlimmstenfalls sogar zwangsversteigert werden. Allerdings gelten solche Gegenstände ausgenommen, die als notwendig erachtet und zu einer „normalen sowie bescheidenen“ Lebensführung benötigt werden.

nicht Pfändbares

Pfändbares

WaschmaschineGehalt und Lohn
Fernseher, Radio, PCBargeld
gewöhnliche Wohnungseinrichtung Bausparguthaben
Küchen- und Haushaltsgeräte , wie Kühlschrank oder HerdSparguthaben
Kleidung, WäscheBoote
Lebensmittel und Vorrätehochwertige Antiquitäten
Geldbetrag zur Sicherung der Vorräte für max. 4 WochenEigentumswohnung
erforderliche Mittel zur Beheizung des Wohnraums (max. für 4 Wochen)Haustiere mit hohem finanziellen Wert
Wohnlauben, Gartenhäuser, Wohnwagen sowie weitere Einrichtungen, welche vom
Schuldner oder seiner Familie dauerhaft bewohnt werden
Aktiendepots
Ehrenabzeichen, Orden und EheringeSparverträge
Gegenstände, welche zur unmittelbaren Verwendung für eine Bestattung dienenLebensversicherung
Haustiere ohne großen finanziellen Wertteure Malereien
Kindergeld

Selbst beim Auto gibt es Ausnahmen, etwa wenn das Fahrzeug unabkömmlich ist und vom Schuldner oder seinen Familienangehörigen unbedingt benötigt wird. Beim Fernseher oder PC ist zudem zu beachten, dass es sich hierbei nicht um ein Luxusgerät handeln darf, da der Insolvenzverwalter andernfalls eine Austauschpfändung zu Gunsten eines einfacheren Geräts vornehmen könnte. Nicht pfändbar sind ferner Sozialhilfe, Eingliederungshilfe, Erwerbsminderungsrenten oder Grundsicherungen im Alter. Eingezogen werden die pfändbaren Habe durch einen gerichtlich ernannten Treuhänder oder Insolvenzverwalter. Alles Pfändbare fließt der Insolvenzmasse zu und dient der Deckung der Verfahrenskosten sowie der Befriedigung der Gläubigerforderungen.

Formulare zum Downloaden:

Formulare für das Verbraucherinsolvenzverfahren und das Restschuldbefreiungsverfahren:hier downloaden
Formular zur Pfändungsfreigrenze:hier downloaden
PDF zur Pfändungstabelle:hier downloaden
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Ausgaben für Lebensmittel weltweit
Redaktion I

Neben den Kosten für  Wohnen und Versicherungen nimmt der Posten Lebensmittel einen wichtigen Teil an unseren monatlichen Ausgaben ein. Doch wie sich das Gehalt auf die verschiedenen Bereiche aufteilt, ist von Land zu Land unterschiedlich. Welche Nation gibt am meisten … Weiterlesen

Neben den Kosten für  Wohnen und Versicherungen nimmt der Posten Lebensmittel einen wichtigen Teil an unseren monatlichen Ausgaben ein. Doch wie sich das Gehalt auf die verschiedenen Bereiche aufteilt, ist von Land zu Land unterschiedlich. Welche Nation gibt am meisten für ihre Nahrungszufuhr aus und woher lassen sich die teils immensen Unterschiede ableiten?

VEXCASH hat weltweit einen Blick in die Kühlschränke und Portmonnaies geworfen und dadurch gravierende Unterschiede auf den Tisch gebracht. Wie sich außerdem das Verhältnis der Vegetarier in den einzelnen Ländern gestaltet, haben wir in einer weiteren Infografik zusammengestellt.

 

VEXCASH-infografik-ausgaben-lebensmittel

Klicken Sie auf die Infografik zum Herunterladen. Sie können diese jederzeit kostenlos nutzen und verbreiten.

Wo geben die Menschen am meisten für Essen aus?

Das Gefälle der Ausgaben für den Bedarf an Lebensmittel ist international gesehen sehr groß. Genauer gesagt erstreckt sich die Spanne von niedrigen 6,4 Prozent in den USA bis hin zu enormen 56,4 Prozent in Nigeria. Das heißt: Von seinen monatlichen Einnahmen von 4205 Euro gibt ein US-Amerikaner ungefähr 269 Euro für Nahrung und Getränke aus. Bei Männern und Frauen in Nigeria gestaltet sich das Verhältnis etwas anders: Knapp 120 Euro werden hier für Lebensmittel ausgeben – und das bei einem Gehalt von 212 Euro.

Deutschland steht im weltweiten Vergleich mit 10,3 Prozent an neunter Stelle der Gering-Ausgeber für Nahrungsmittel. 355 Euro investieren wir hierzulande in unseren monatlichen Bedarf an Essen und Getränken. Und das bei Einnahmen von ungefähr 3451 Euro.

 

Warum sind die Unterschiede für Lebensmittelausgaben so hoch?

Bei den Gründen für die unterschiedlich hohen Ausgaben für Essen weltweit lässt sich keine klare Regel anwenden, die auf alle Länder zutrifft. Klar zu erkennen ist jedoch, dass sich das Einkommen und somit das Bruttoinlandsprodukt auf die Ausgaben für Lebensmittel auswirkt. Staaten mit einem höheren Bruttoinlandsprodukt scheinen deutlich weniger für ihre Nahrung auszugeben, als es bei Ländern mit einem geringeren Durchschnittseinkommen der Fall ist.

Eine Vielzahl der europäischen Länder sowie Industrienationen wie die Vereinigten Staaten, Kanada, Singapur, Australien oder die Vereinigten Arabischen Emirate überschreiten bei den Ausgaben für Lebensmittel die 15 Prozent-Marke nicht. Im Verhältnis zu anderen Ländern sind die Preise für Nahrung und Getränke hier niedriger. Außerdem investieren die Menschen in den finanziell besser gestellten Staaten mehr Geld in Kosumgüter und Freizeit.

Vor allem in Dritte-Welt-Ländern fallen solche Posten fast gänzlich weg. Aufgrund der geringen Einnahmen ist der Anteil, der für Lebensmittel benötigt wird, zwangsläufig höher.

BIP 2016 – Bruttoinlandsprodukt pro Kopf weltweit

Mehr Informationen zu den weltweiten Ausgaben für Lebensmittel entnehmen Sie unserer tabellarischen Übersicht:

Übersicht: BIP pro Kopf im Monat 2016

 

Ist eine vegetarische Ernährung teuer?

Lässt sich ein Zusammenhang erkennen zwischen den Ausgaben für Lebensmittel und den Anteil an Vegetariern in den einzelnen Ländern? Auf den ersten Blick ist kein bestimmtes Muster zu erfassen. Sowohl europäische Industrie-Länder als auch weniger gut situierte Nationen  haben einen großen Anteil an Vegetariern vorzuweisen.

Welche Nation hat die meisten Vegetarier?

An der Spitze steht unangefochten und mit großen Abstand die asiatische Nation Indien. Hier haben sich unglaubliche 38 Prozent für eine vegetarische Lebensweise entschieden. Dies ist vor allem der Heiligsprechung von Kühen als auch den hohen Preisen von anderem Fleisch zuzusprechen.

Die Top-Nationen mit Vegetariern:

  1. Indien – circa 38 Prozent Vegetarier
  2. Israel – circa 13 Prozent Vegetarier
  3. Taiwan – circa 10 bis 12 Prozent Vegetarier
  4. Italien und Schweden – circa 10 Prozent Vegetarier
  5. Österreich – circa 9 Prozent Vegetarier

 

Publiziert am von Redaktion I | Kommentare deaktiviert für [Infografik] Ausgaben für Lebensmittel: Das geben wir für Essen aus