Forex und CFD Handel: Neuer Trend bei deutschen Anlegern

Tipps zum Handel mit Differenzkontrakt
Wie sicher ist der Handel mit Differenzkontrakt?

Der deutsche Sparer gilt zwar auch heute noch als eher konservativer, auf Sicherheit orientierter Anleger, doch in Zeiten niedriger Zinsen sind immer mehr Deutsche auf der Suche nach alternativen Geldanlagen und Möglichkeiten, ihr Erspartes gewinnbringend anzulegen. Nachdem Tagesgeld und Festgeld immer weniger Rendite abwerfen und auch die jahrelang als klassische Anlage gelobte Kapitallebensversicherung kaum noch Erträge verspricht, stehen zunehmend spekulative Finanzprodukte im Mittelpunkt des Interesses. Allerdings sind diese zumeist mit höheren Risiken verbunden. Dieser Beitrag soll drei alternative Finanzprodukte vorstellen, die derzeit bei Anlegern an Bedeutung gewinnen.

Aktien oder Aktienfonds?

Immer mehr Menschen hoffen auf lukrative Renditen durch Aktienspekulationen. Angesichts der Kursentwicklung des Deutschen Aktien Index (DAX) werden Unternehmensbeteiligungen zunehmend interessanter.
Während der DAX vor einem Jahr, im Februar 2013, noch bei zirka 7.650 Punkten dotierte, legte er bis heute um ca. 25% zu und steht derzeit mit rund 9.600 Punkten kurz vor dem Durchbruch der 10.000er-Marke, an der er mit 9.750 schon mehrfach zu kratzen versuchte.
Wer allerdings sein Geld beim Aktienhandel an der Börse anlegen will, sollte dies wohl überlegt tun. Experten raten dabei grundsätzlich dazu, statt in Einzelaktien in Aktienfonds zu investieren. Da Aktienfonds Papiere verschiedener Unternehmen im Portfolio führen, ist das Verlustrisiko breiter gestreut, was diese Form der Spekulation gerade für weniger erfahrene Anleger geeignet erscheinen lässt.

CFD Handel und Forex Trading

Neben der Investition in Aktienfonds entdecken weniger risikoscheue Anleger derzeit eine Reihe von Möglichkeiten, mit Spekulationen am Finanzmarkt – insbesondere durch den Devisenhandel (Forex Trading) und den Handel mit so genannten CFDs (Contract For Difference) – Gewinne zu erwirtschaften.
Noch vor ein paar Jahren war die Beteiligung an Finanztransaktionen dieser Art für Privatpersonen unmöglich, sondern ausschließlich zugelassenen Brokern und institutionellen Anlegern wie Banken und Kreditinstituten vorbehalten. Seit einigen Jahren haben nun auch private Anleger die Möglichkeit, online auf die Kursschwankungen von Währungen bzw. der Kursentwicklung verschiedener Basiswerte zu spekulieren.

Mit CFD Handel auf Kursentwicklung von Basiswerten spekulieren

Beim Handel mit Contracts For Differnce (CFD) oder Differenzkontrakten spekulieren Anleger auf die Kursentwicklung von bestimmten Basiswerten wie Rohstoffen, Aktien, Indizes oder Währungen. CFDs bilden dabei die Kurse 1:1 ab, das heißt, steigt der Kurs des Basiswertes um 1Prozent, steigt der Wert des CFD um denselben Prozentsatz. Prinzipiell ähnelt der CFD Handel damit dem Aktiengeschäft. Während der Anleger allerdings beim Aktiengeschäft den vollen Gegenwert der jeweiligen Aktienposition aufbringen muss, wird beim CFD Handel lediglich ein Teil des Gesamtwertes – die so genannte Margin – als Sicherheit hinterlegt. Je nach Hebel handeln Anleger also mit einem Volumen, das den Kapitaleinsatz um ein Vielfaches übersteigt. Der Handel mit Differenzkontrakten bietet eine Reihe von Vorteilen, wobei die Transparenz und die günstigen Kosten wichtige Argumente sind. Es fallen weder Transaktions- noch Finanzierungskosten an. Anleger zahlen lediglich den marktüblichen Spread, also den Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs.

Mit Forex Trading: Mit Devisenhandel Gewinne erzielen

Neben dem Handel mit CFDs hat sich mit Forex Trading eine weitere Anlageform etablieren können, die auch Privatanlegern offen steht. Dabei geht es um den Devisenhandel (FOreighn EXchange), der auf die Kursentwicklung von Währungspaaren verschiedener Währungen setzt. Im Prinzip geht es darum, die Entwicklung einer Währung (Base Currency) gegenüber einer anderen (Counter oder Quote Currency) zu einem bestimmten Zeitpunkt abzuschätzen bzw. vorauszusehen.
Auf dem Devisenmarkt werden täglich mehrere Billionen US-Dollar umgesetzt. Er gilt als der schnellste, aktivste und liquideste Markt der Welt, der aufgrund der Zeitverschiebung den Handel rund um die Uhr von Sonntagabend bis Freitagnacht ermöglicht und zugleich eine hohe Transparenz bietet.
Der Währungshandel findet direkt zwischen den Marktteilnehmern statt. Über verschiedene Handelsplattformen spezialisierter Anbieter (Forex Broker), die ihren Kunden rund um die Uhr An- und Verkaufskurse für die wichtigsten Währungspaare liefern, haben auch Privatanleger Zugang zu diesem Markt und können am Auf und Ab der Wechselkurse zwischen Euro, Dollar, Yen oder Pfund partizipieren.

Spekulation birgt Verlustrisiken

Ähnlich wie bei CFDs, handelt es sich bei Forex Trades um stark gehebelte Finanzprodukte, bei denen mit relativ überschaubarem finanziellem Einsatz große Summen bewegt werden können. Trotzdem sollte jedem klar sein, dass gerade bei solch spekulativen Produkten das Risiko des Totalverlustes besteht und dass nur Geld eingesetzt werden sollte, das nicht zum Bestreiten des täglichen Lebens benötigt wird.
Was es beim Einstieg in die Welt von CFD und Forex Trade zu beachten gibt, wie die einzelnen Produkte genau funktionieren und wie man als Anleger von erfolgreichen Tradern lernen kann, werde ich in einem späteren Beitrag zu diesem spannenden Thema näher erläutern. Dort werde ich auch über soziale Trader-Netzwerke berichten, in denen sich Anleger mit Mitgliedern einer Community über ihre eigenen Strategien austauschen können.
Haben Sie schon Erfahrungen mit spekulativen Finanzprodukten gemacht? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion und berichten Sie davon.

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