BLOG
Finanz-Tipps

Handy verkaufen – Tipps zur Gewinnmaximierung und Datenlöschung

Ob ein neues Handy angeschafft wird oder das alte Handy nicht mehr funktioniert – von Zeit zu Zeit müssen Verbraucher ihr Handy verkaufen.

Ob ein neues Handy angeschafft wird oder das alte Handy nicht mehr funktioniert – von Zeit zu Zeit müssen Verbraucher ihr Handy verkaufen. Anstatt das alte Gerät in der Schublade verstauben zu lassen, kann es gewinnbringend veräußert werden und so den Kauf des neuen Smartphones mitfinanzieren. Was es beim Handyverkauf in puncto Datenlöschung und -sicherung zu beachten gibt und welche Möglichkeiten bestehen, das Handy zu verkaufen, wird in diesem Ratgeber erläutert. Auch versteckte Kosten und Finanzierungsoptionen werden thematisiert, ebenso, wann der Handyverkauf nicht mehr lohnt.

Handy verkaufen: Datenlöschung vor dem Verkauf

Vor dem Handyverkauf: Wie kann das Handy bereinigt werden?

Bevor ein Handy verkauft wird, sollten alle Daten gesichert werden, die noch benötigt werden. Die SIM-Karte muss entfernt werden. Außerdem muss das Gerät vor dem Verkauf auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden.

Ob ein neues Handy angeschafft wird oder das alte Handy nicht mehr funktioniert – von Zeit zu Zeit müssen Verbraucher ihr Handy verkaufen.
Ob ein neues Handy angeschafft wird oder das alte Handy nicht mehr funktioniert – von Zeit zu Zeit müssen Verbraucher ihr Handy verkaufen.

Datensicherung
Bevor Verbraucher ihr Handy verkaufen, sollten alle wichtigen Daten auf dem Gerät gesichert werden. Das geht über ein Backup. Bei iPhones können Backups über iTunes erstellt werden. Die Daten können auch lokal über eine Synchronisierung mit anderen Geräten gesichert werden. Eine Alternative ist die Speicherung von Daten in der Cloud. Auch Apps helfen, Daten zu sichern und Backups zu erstellen.

Handydaten synchronisieren
Daten – etwa Fotos oder E-Mails – können vom Handy auf den Computer übertragen werden. Oft geschieht dies je nach Einstellungen automatisch, wenn das Handy an den PC angeschlossen wird. Zudem ist eine Synchronisation über das Internet möglich. Welche Daten synchronisiert werden sollen und ob dies automatisch geschieht oder nicht, kann in den Einstellungen festgelegt werden. Nach dem Verkauf des alten Handys stehen die synchronisierten Daten weiter zur Verfügung.

Synchronisierung über Google-Dienste
Eine Möglichkeit zur Synchronisierung bieten Dienste von Google, etwa Google Mail. Über diese Plattform können Kontakte und Kalendereinträge synchronisiert werden. Bei Android-Geräten sind die Handydaten standardmäßig mit dem Google-Konto verknüpft. Die Synchronisierung läuft über eine Cloud. Android-Nutzer können entscheiden, ob Fotos und Videos synchronisiert werden sollen.

Cloud-Speicher
Eine Sicherung von Daten ist über die Cloud möglich. iPhone-Nutzer können die Daten ihres Handys in der iCloud speichern. Dabei können E-Mails, Kontakte und Termine online dupliziert werden. Nutzer von Windows-Phones müssen sich zur Nutzung der Cloud mit ihrem Microsoft-Konto anmelden. Auch mit Android-Geräten kann die Cloud genutzt werden. Diese Variante ist sicherer als eine lokale Synchronisierung auf dem Computer, aber anfälliger für Sicherheitslücken.

Textnachrichten sichern
Textnachrichten können gespeichert werden. So ist es möglich, WhatsApp-Nachrichten mit einem Backup oder in der Cloud zu speichern. Wer einzelne Passagen sichern möchte, kann auch einen Screenshot machen. Einstellungen zum Chat-Backup können in der App selbst vorgenommen werden. Auch SMS können gesichert werden, etwa mit einer App. Bei einem Backup werden je nach Hersteller auch SMS automatisch gespeichert.

Telefonprotokolle sichern
Verkäufer können Anruflisten sichern. Bei Android-Geräten ist dies über die Kontakte-App oder mit einem zusätzlichen Tool möglich. Apple ermöglicht die Speicherung von Telefonprotokollen über ein Backup mit iTunes. Manchmal reicht ein Screenshot aus.

Datenverschlüsselung
Indem Daten verschlüsselt werden, können Nutzer ihr Smartphone schützen. Dies betrifft Passwörter und persönliche Dokumente und Dateien.

Das Handy in den Werkszustand zurücksetzen
Bevor das Handy den Besitzer wechselt, sollte es auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt werden. Dabei werden alle persönlichen Daten und Apps gelöscht. Mit Android-Geräten ist dies über Einstellungen -> System zurücksetzen möglich. Allerdings ist es möglich, diese Daten wiederherzustellen, da die Daten weiterhin gespeichert und nur unsichtbar sind. Um die Daten endgültig zu löschen, müssen sie überschrieben werden, etwa, indem Videos aufgenommen werden, bis der Speicher voll ist. Auch beim Windows Phone ist ein erneutes Überschreiben nötig. Bei iPhones vollzieht sich die Löschung der Daten über Einstellungen -> Allgemein -> Zurücksetzen -> Inhalte & Einstellungen löschen. Dieser Schritt ist endgültig.

Verkaufsmöglichkeiten

Darauf sollte beim Handyverkauf geachtet werden

Wer sein Handy verkaufen möchte, sollte sich nach dem besten Angebot und der besten Verkaufs-Variante umschauen. Die Verkaufspreise variieren stark. Um zu wissen, welcher Marktpreis realistisch ist, ist es sinnvoll, den Wert des Handys zu ermitteln. Dabei helfen Webseiten, die nach einer Beschreibung von Modell und Zustand den Wert ermitteln. Wird das Handy über einen Vermittler verkauft, sinkt der Verkaufspreis – schließlich möchte dieser Anbieter auch einen Gewinn verzeichnen. Wird das Handy online verkauft, spielt eine realistische und detaillierte Zustandsbeschreibung eine ebenso große Rolle wie viele Fotos des Telefons – auch solche von etwaigen Kratzern.

So kann das Handy gewinnbringend verkauft werden

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, ein Handy zu verkaufen. Im Internet gibt es viele Verkaufspunkte. Beliebt zum Handy verkaufen sind Auktions- und Verkaufsplattformen. Wer über das Internet verkauft, kann das Handy als Auktion oder als Festpreisangebot einstellen. Auch ein Mindest-Verkaufsbetrag kann angegeben werden, damit das Gerät nicht für einen zu niedrigen Betrag verkauft wird. Für Handys, für die noch ein hoher Preis zu erwarten ist, macht eine Auktion oft Sinn. Geht es um ein älteres Gerät, ist eine Auktion riskant. In diesem Fall macht ein Festpreisangebot Sinn.

Auch in sozialen Netzwerken kann das Handy verkauft werden. So lässt sich oft ein höherer Preis erzielen, wenn der Käufer den Verkäufer persönlich kennt.

Es gibt zudem gewerbliche Ankäufer von Handys , sowohl im Internet als auch im Handel. Der Verkauf ist bequem, weil sich der Ankäufer um alles kümmert. Der Verkäufer verdient jedoch weniger, da die Gewinnmarge des Händlers einberechnet werden muss. Auch versuchen viele Anbieter, den Preis zusätzlich durch vermeintliche Makel zu drücken.

Das Handy kann darüber hinaus im Fachhandel verkauft werden. Auch Telefonanbieter nehmen Handys in Zahlung. Selbst eine Zeitungsannonce kann sinnvoll sein – diese kostet jedoch Geld und hat, im Vergleich zu Angeboten im Internet, einen kleineren Kreis potenzieller Käufer.

Nutzen des Handyverkaufs

In welchen Fällen lohnt sich der Verkauf des Smartphones?

In den meisten Fällen lohnt es sich, das alte Handy zu verkaufen. Je älter das Gerät ist und je deutlicher die Gebrauchsspuren ausfallen, desto weniger Gewinn bringt der Verkauf jedoch. Wer überlegt, sein Handy an einen Ankäufer zu schicken, dafür aber nach Zustandsbeschreibung einen niedrigen Verkaufspreis erhält, kann in Betracht ziehen, das Gerät zu behalten, zu verschenken oder zu spenden.

Handy verkaufen: Alternativen

Wenn es sich nicht lohnt, das Handy zu verkaufen, gibt es alternative Möglichkeiten. Eine Option sind Tauschbörsen im Internet. Das alte wird dann gegen das neue Handy oder einen anderen Gegenstand getauscht. Das kommt auch für Geräte in Frage, die über einen höheren Verkaufswert verfügen. Statt ein neues Smartphone zu kaufen, können Verbraucher das alte Mobiltelefon technisch erneuern oder ein gesprungenes Display austauschen. Günstig ist der Kauf eines neuen Akkus, durch den das Handy häufig wieder problemlos funktioniert.

Kosten und Gebühren

Darauf sollte hinsichtlich der Wertermittlung geachtet werden

Es gibt diverse Möglichkeiten, den Wert des Handys vor dem Verkauf zu ermitteln. Vorsicht ist angebracht, wenn es um Gebühren oder versteckte Zusatzkosten geht, die nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind. So machen etwa gewerbliche Ankäufer im Internet häufig zu hohe Angebote. Schickt der Kunde sein Gerät daraufhin ein, sinkt der Preisvorschlag drastisch – in der Hoffnung, dass der Kunde sein Handy aus Bequemlichkeit für den genannten Preis verkauft. Ein Preisvergleich lohnt sich, da die Ankaufspreise stark variieren. Mit dem privaten Verkauf über eine Auktionsplattform oder andere Internetseiten sind in der Regel Gebühren verbunden, die von der Höhe des Verkaufspreises abhängen. Rund zehn Prozent sind üblich.

Wie können Mehrkosten finanziert werden?

In vielen Fällen sind mit dem Kauf eines neuen Handys hohe Kosten verbunden. Wenn der Verkauf des alten Handys nur wenig Gewinn bringt, stehen viele Menschen vor einem Problem. Ein Kurzzeitkredit kann den Kauf eines neuen Smartphones ermöglichen.

Vexcash zahlt bis zu 3000 Euro aus – in dringenden Fällen in nur 60 Minuten. Ein Antrag ist einfach online mit dem Webident-Verfahren möglich. Zur Zurückzahlung können Kunden flexible Raten wählen – so behalten sie die finanzielle Kontrolle.

Weitere interessante Beiträge

Vorheriger BeitragNächster Beitrag