Fahrradschutzbrief – Leistungen und Gebühren des Zuschatzschutzes

Gibt es etwas Vergleichbares wie die ‚gelben Engel‘, die bei einer Autopanne schnell und zuverlässig helfen, auch für Fahrräder? Diese Frage hat sich schon mancher verzweifelte Radfahrer gestellt. Eine gerissene Fahrradkette, eine Acht im Hinterrad nach einem Sturz oder ein Lenkerbruch sorgen für ein jähes Ende einer Radtour. Passiert das Malheur in einer einsamen Gegend fernab der Zivilisation, bleibt in der Regel nur ein strapaziöser Fußmarsch bis zum nächsten Ort. Wenn Sie einen Pannenschutzbrief abgeschlossen haben, kommt schnell fachmännische Hilfe und Unterstützung. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, welche Vorteile diese spezielle Versicherung bietet und für wen sich der Abschluss lohnt. Außerdem enthält er Tipps, welche Anbieter es gibt und welche Leistungen im Fahrradschutzbrief eingeschlossen sein sollten. Zudem informiert der Beitrag wie viel guter Schutz kostet und worauf der Radbesitzer beim Abschluss eines Schutzbriefes achten sollte.

Wert und Nutzen eines Fahrradschutzbriefs

Autofahrer schätzen die Vorteile von Schutzbriefen bereits seit Jahren. Fahrradschutzbriefe sind jedoch weitgehend unbekannt. Ein Fahrradschutzbrief gehört nicht zu den Versicherungen, die elementare Lebensrisiken abdecken. Für bestimmte Personengruppen ist ein Fahrradschutzbrief dennoch empfehlenswert.

Wer einen Pannenschutzbrief abgeschlossen hat, bekommt schnell fachmännische Hilfe und Unterstützung.
Wer einen Fahrradschutzbrief abgeschlossen hat, bekommt schnell fachmännische Hilfe und Unterstützung.

Wozu dient der Fahrradschutzbrief?

Ein Fahrradschutzbrief bietet dem Inhaber die Sicherheit, dass er schnell fachmännische Hilfe bekommt, wenn er mit dem Fahrrad unterwegs verunfallt oder eine Panne hat. Der Inhaber eines Fahrradschutzbriefes kann einen Pannenhelfer rufen, der den Schaden entweder vor Ort behebt oder das defekte Rad in eine Werkstatt bringt. Viele Schutzbrief-Anbieter bieten Services, die über die unmittelbare Pannenhilfe hinausgehen. Wer sich für den Abschluss eines Fahrradschutzbriefes interessiert, sollte genau hinschauen, damit er das Produkt bekommt, das optimal zu seinen individuellen Bedürfnissen passt.

In welchen Fällen und für wen lohnt ein Fahrradschutzbrief?

Fahrradschutzbriefe sind insbesondere für Vielfahrer interessant. Wer täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, ist darauf angewiesen, dass er stets mobil ist. Das gilt ebenfalls für diejenigen, deren Wohnort nicht oder unzureichend an das Netz öffentlicher Verkehrsmittel angeschlossen ist. Ein weiteres Kriterium bei der Abwägung ist die Bauart des Zweirades. Immer mehr Radfahrer steigen auf Elektro-Räder um. Diese neue Art der Mobilität erhöht den Komfort deutlich. Fällt jedoch der Motor oder ein anderes wichtiges Teil aus, ist eine professionelle Reparatur unumgänglich. Für Besitzer von Elektro-Bikes ist ein Fahrradschutzbrief darum besonders vorteilhaft.

Leistungen und Anbieter

Welche Leistungen umfasst ein Fahrradschutzbrief?

Die Leistungen eines Fahrradschutzbriefes gehen in der Regel über die unmittelbare Pannenhilfe hinaus. Zusätzlich zur Radreparatur ist die Mobilität des Radfahrers abgesichert. Entweder steht ein Mietfahrrad zur Verfügung oder die Kosten für eine erforderliche Übernachtung sowie für die Heimfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln entstehen nicht.

Pannenhilfe vor Ort

Selbst erfahrene Radfahrer können nicht jede Panne selbst beheben. Wer einen Fahrradschutzbrief besitzt, ruft im Notfall eine Hotline an, die 24 Stunden besetzt ist. Ein ausgebildeter Pannenhelfer kommt.

Bergung und Transport des Rades

Kann der Pannenhelfer das Fahrrad vor Ort nicht so instand setzen, dass eine Weiterfahrt möglich ist, greifen in der Regel zusätzliche Leistungen. Das beginnt mit der Bergung des Unfallrades oder dem Transport des defekten Rades zur nächsten Werkstatt.

Sicherstellen der Mobilität

Radeln in unberührter Natur ist wunderschön. Doch im Fall einer Panne sitzt der Radfahrer fest. Ein Mietfahrrad gehört darum zum Leistungsangebot der meisten Versicherer. Andere sorgen dafür, dass der Versicherte mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Heimfahrt antreten kann oder übernehmen die Kosten für Hotelübernachtungen, bis das Rad wieder einsatzbereit ist. Die Höhe der übernommenen Kosten ist meist begrenzt.

Wer bietet Fahrradschutzbriefe an?

Radbesitzer, die sich für einen Fahrradschutzbrief interessieren, können unter verschiedenen Anbietern wählen. Die Anbieter lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Zur ersten Gruppe gehören Vereine und Clubs, die sich für die Belange und Interessen von Radsportlern stark machen. Und einige Automobilclubs bieten diesen neuartigen Versicherungsschutz für ihre Mitglieder an. Diese Organisationen erheben einen Mitgliederbeitrag. Bei einigen ist in dieser Jahresgebühr bereits eine Basis-Pannenhilfe eingeschlossen. Wer umfassenderen Schutz wünscht, zahlt eine zusätzliche Gebühr.

Zur zweiten Anbieter-Gruppe zählen die klassischen Versicherungsgesellschaften. Sie bieten diesen Versicherungsschutz oft in Kombination mit einer Hausratversicherung oder als spezielle Police an.

Worauf ist bei Abschluss zu achten?

Augen auf beim Vertragsabschluss! Dieser Grundsatz gilt auch beim Fahrradschutzbrief, um bei einem Unfall oder einer Fahrradpanne keine böse Überraschung zu erleben. Die Konditionen der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Kosten, sondern auch im Leistungsumfang. In einigen Fällen greift der Versicherungsschutz nur, wenn der Unfall oder die Panne in größerer Entfernung vom Wohnort passiert. Die Höhe der Kostenübernahme ist oft begrenzt. Einige Policen gelten nur in Deutschland, andere zusätzlich in Europa und in bestimmten ausländischen Feriengebieten.

Wer einen Fahrradschutzbrief besitzt, ruft im Notfall eine Hotline an, die 24 Stunden besetzt ist. Ein ausgebildeter Pannenhelfer kommt.
Wer einen Fahrradschutzbrief besitzt, ruft im Notfall eine Hotline an, die 24 Stunden besetzt ist. Ein ausgebildeter Pannenhelfer kommt.

Kosten und Gebühren

Wie hoch sind die Gebühren eines Schutzbriefs im Regelfall?

Die Jahresgebühren der Organisationen, die einen Basis-Pannenschutz enthalten, liegen bei etwa 50 Euro. Für den erweiterten Schutz werden zusätzlich jährlich circa 10,- Euro fällig. Die Angebote der Versicherungsgesellschaften beginnen bei etwa 20,- Euro pro Jahr, bei einer Versicherung als Einzelperson. Familientarife starten bei etwa 30,- Euro Jahresprämie.

Kriterien, die die Preisgestaltung beeinflussen

Wie tief der Radfahrer für seinen Versicherungsschutz tatsächlich in die Tasche greifen muss, hängt von mehreren Kriterien ab. Familien mit mehreren Kindern lassen sich pro Kopf besonders günstig versichern. Für Radtouristen, die im Urlaub längere Touren unternehmen, ist ein Fahrradschutzbrief empfehlenswert, der einen umfassenden Schutz bietet (Hotelübernachtung, Kosten für öffentliche Verkehrsmittel, Krankenrücktransport, Reiserücktritts- beziehungsweise Reiseabbruchversicherung). Wichtig ist, dass die Kostenübernahme nicht auf niedrigem Niveau gedeckelt ist, sondern auch höhere Kosten übernommen werden. Solche umfassenden Schutzbriefe sind zwar teurer als die Minimal-Version, doch die Aussicht auf ungetrübte Urlaubsfreude rechtfertigt diesen Mehraufwand.

Leistungen, die in der Regel durch den Fahrradschutzbrief abgedeckt werden:

  • Pannen- und Unfallhilfe vor Ort
  • Erreichbarkeit über eine 24-Stunden-Hotline
  • Bergung und Abtransport zur Werkstatt
  • Bereitstellung eines Mietfahrrads
  • Kostenübernahme für Übernachtung oder Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
  • Krankenrücktransport
  • Reiseabbruch- beziehungsweise Reiserücktrittsversicherung

Die Kosten für Ersatzteile muss der Inhaber des Schutzbriefes selbst tragen.

Wie können die Mehrkosten finanziert werden?

Bei Fahrradpannen ist es nicht anders als bei anderen Unglücksfällen. Denn sie passieren meist, wenn die finanzielle Lage nicht rosig ist. Dabei wird es problematisch, wenn der Besitzer dringend auf sein Rad angewiesen ist und keinen Fahrradschutzbrief abgeschlossen hat. Übersteigen die Kosten für die Reparatur den finanziellen Rahmen des Radbesitzers, hilft ein Fahrradkredit den Engpass schnell und unbürokratisch zu überbrücken.

Im Vergleich zu herkömmlichen Konsumentenkrediten, wie sie von Hausbanken angeboten werden, haben Kleinkredite von VEXCASH deutliche Vorteile: Der Kreditsuchende kann den Antrag online stellen. Verfügt der Kunde über die erforderliche Bonität, wird der Antrag umgehend geprüft, bewilligt und kommt zur Auszahlung. In der Regel vergehen zwischen der Antragstellung und der Bewilligung nur wenige Minuten. Die Kreditsumme liegt zwischen 100 – 500 Euro. Bestandskunden können einen Kreditbetrag von bis zu 3.000 Euro aufnehmen.

Das Verfahren ist unkompliziert. Jeder, der seinen Hauptwohnsitz in Deutschland hat, älter als 18 Jahre ist und Inhaber eines deutschen Bankkontos ist, kann bei Vexcash einen Kredit beantragen. Die Laufzeit des Mikrokredites beträgt üblicherweise 30 Tage, sodass die Zinsbelastung den Kreditnehmer nicht überfordert. Auf der Vexcash Homepage findet der Interessent eine detaillierte Anleitung, wie er den Kredit beantragen kann.

Zur Feststellung der Identität wird das Videoident-Verfahren genutzt. Das setzt voraus, dass eine Webkamera am Eingabegerät installiert ist. Alternativ kann der Antragsteller das herkömmliche PostIdent-Verfahren nutzen.