TÜV-Kosten: Was HU und AU kosten und wie Sie Ausgaben planen

Die TÜV-Kosten gehören für viele Autofahrer zu den regelmäßigen Ausgaben rund um das Fahrzeug. Wie hoch die Rechnung ausfällt, hängt unter anderem von Fahrzeugart, Bundesland und Prüforganisation ab. Zusätzlich können Kosten entstehen, wenn bei der Hauptuntersuchung Mängel auffallen und eine Nachprüfung erforderlich wird.

Dieser Ratgeber zeigt, mit welchen Preisen Sie bei Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung rechnen können. Außerdem erfahren Sie, wie die Prüfung abläuft, welche Punkte sich vor dem Termin selbst kontrollieren lassen und was bei erheblichen Mängeln zu tun ist.

Autor: Vladislav Guskov – Digital Marketing Manager, Vexcash AG
Vladislav Guskov ist Performance- und Growth-Marketing-Spezialist mit über 8 Jahren Erfahrung im Fintech- und Digital-Bereich. Bei Vexcash verantwortet er die digitale Kundengewinnung und Content-Strategie für den deutschen Markt.

Fachlich geprüft von: Karsten Schmidt, Chief of Growth and Customer Experience, Vexcash AG

Stand: August 2026 · Zuletzt aktualisiert: 31. August 2026 · Informationen regelmäßig geprüft.

Wie hoch sind die TÜV-Kosten?

Für einen Pkw liegen die Kosten für Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung häufig bei etwa 140 bis 170 Euro. Der konkrete Betrag ist jedoch nicht bundesweit einheitlich. Daher lohnt es sich, den Preis bei einer Prüfstelle in Ihrer Region vor der Terminbuchung nachzusehen.

Bei anderen Fahrzeugarten können die Gebühren deutlich abweichen. Motorräder sind in vielen Fällen günstiger zu prüfen, während für Wohnmobile, Anhänger, Nutzfahrzeuge oder Fahrzeuge mit besonderen Umbauten höhere Beträge anfallen können. Auch eine erforderliche Nachuntersuchung verursacht zusätzliche Kosten.

Die Begriffe „TÜV-Termin“ und „TÜV-Kosten“ werden umgangssprachlich verwendet. Eine Hauptuntersuchung kann allerdings nicht nur bei einer TÜV-Prüforganisation stattfinden, sondern je nach Region auch bei anderen anerkannten Prüfstellen.

Was wird bei Hauptuntersuchung und AU geprüft?

Bei der Hauptuntersuchung wird beurteilt, ob ein Fahrzeug die maßgeblichen Anforderungen an Verkehrs- und Betriebssicherheit erfüllt. Dabei kontrolliert die sachverständige Person unter anderem sicherheitsrelevante Bauteile und die Funktion wichtiger Systeme.

Im Mittelpunkt stehen beispielsweise Bremsen, Beleuchtung, Reifen, Lenkung, Fahrwerk, Scheiben, Spiegel und die Karosserie. Ebenso werden Warn- und Kontrollleuchten beachtet. Die Abgasuntersuchung ist Bestandteil des Termins und betrifft die Abgaswerte beziehungsweise die abgasrelevanten Komponenten des Fahrzeugs.

Welche Details im Einzelfall geprüft werden, richtet sich nach Fahrzeugtyp, Antriebsart und Ausstattung. Deshalb kann ein Termin bei einem modernen Fahrzeug anders ablaufen als bei einem älteren Pkw oder einem Diesel mit Abgasnachbehandlung.

TÜV-Kosten sparen: Vorbereitung vor dem Termin

Die Gebühr für die Untersuchung selbst lässt sich meist nur begrenzt beeinflussen. Allerdings können Sie Folgekosten eher vermeiden, wenn Sie Ihr Auto rechtzeitig auf offensichtliche Mängel prüfen. Kleine Defekte führen zwar nicht automatisch zum Nichtbestehen, sie können jedoch eine Reparatur und einen weiteren Termin notwendig machen.

Kontrollieren Sie vor der Hauptuntersuchung insbesondere die Beleuchtung. Abblendlicht, Fernlicht, Blinker, Bremslichter, Rückfahrlicht und Kennzeichenbeleuchtung sollten funktionieren. Außerdem empfiehlt sich ein Blick auf die Kontrollleuchten im Cockpit.

Auch Reifen und Scheiben verdienen Aufmerksamkeit. Prüfen Sie, ob die Reifen sichtbare Schäden aufweisen, und achten Sie auf einen ordentlichen Zustand der Scheibenwischer. Gleichzeitig sollten Spiegel fest sitzen und die Scheiben keine störenden Beschädigungen im relevanten Sichtbereich haben.

  • Warndreieck, Warnweste und Verbandkasten auf Vollständigkeit sowie Gültigkeit prüfen
  • Kennzeichen lesbar und sauber halten
  • Ölstand, Kühlmittel und Scheibenwaschwasser kontrollieren
  • Auf ungewöhnliche Geräusche beim Bremsen, Lenken oder Fahren achten
  • Lose Verkleidungen oder erkennbare Beschädigungen vorab prüfen lassen

Eine Vorabkontrolle ersetzt keine professionelle Diagnose. Dennoch hilft sie dabei, einfache Punkte nicht erst bei der Untersuchung zu entdecken. Bei Unsicherheit kann eine Werkstatt vor dem Prüftermin einen Fahrzeugcheck anbieten.

Was passiert bei Mängeln?

Stellt die Prüfstelle Mängel fest, erhalten Sie einen Bericht mit den beanstandeten Punkten. Entscheidend ist dabei, wie die Mängel bewertet werden. Bei erheblichen Mängeln ist eine Reparatur erforderlich, bevor das Fahrzeug erneut zur Nachuntersuchung vorgestellt wird.

Die eigentliche TÜV-Gebühr ist dann nur ein Teil der Gesamtausgabe. Vor allem Reparaturen an Bremsen, Fahrwerk, Beleuchtung oder Abgasanlage können das Budget stärker belasten. Holen Sie daher bei umfangreicheren Arbeiten mehrere Kostenvoranschläge ein und lassen Sie sich erklären, welche Reparaturen unmittelbar erforderlich sind.

Bis zur Nachuntersuchung sollten Sie die Mängel sorgfältig beseitigen lassen. Nehmen Sie den Mängelbericht zum Werkstatttermin mit. Dadurch kann die Werkstatt die beanstandeten Punkte gezielt prüfen und die Arbeiten nachvollziehbar dokumentieren.

Termin und Frist für die Hauptuntersuchung

Der Zeitpunkt der nächsten Hauptuntersuchung steht auf der Prüfplakette am hinteren Kennzeichen sowie in den Fahrzeugunterlagen. Bei vielen Pkw wird die Untersuchung nach der ersten Vorführung in regelmäßigen Abständen fällig. Für Neufahrzeuge gelten zunächst längere Fristen als für ältere Fahrzeuge.

Vereinbaren Sie den Termin möglichst frühzeitig, besonders vor Ferienzeiten oder zum Monatsende. Dadurch bleibt bei einem festgestellten Mangel ausreichend Zeit für eine Reparatur und eine Nachuntersuchung. Außerdem vermeiden Sie unnötigen Zeitdruck bei der Werkstattsuche.

Verbindliche Informationen zu Fristen und zur Hauptuntersuchung veröffentlicht auch das Portal Gesetze im Internet. Für praktische Hinweise zu Fahrzeugprüfungen können Sie sich zudem direkt an eine anerkannte Prüforganisation wenden.

Wenn Reparatur und TÜV-Kosten gleichzeitig anfallen

Eine fällige Hauptuntersuchung lässt sich meist gut einplanen. Anders sieht es aus, wenn kurz davor unerwartet Reparaturen hinzukommen. Dann kann es sinnvoll sein, zunächst die Dringlichkeit der Arbeiten, vorhandene Rücklagen und alternative Zahlungsoptionen in Ruhe zu prüfen.

Wenn Geld kurzfristig benötigt wird und andere Möglichkeiten nicht ausreichen, kann ein kurzfristiger Kredit eine Option zur Abwägung sein. Vexcash vermittelt Kredite online. Neukunden können 100 bis 1.000 Euro mit einer Laufzeit von 1 bis 3 Monaten anfragen, während Bestandskunden bis zu 3.000 Euro mit einer Laufzeit von bis zu 6 Monaten anfragen können.

Ein Kredit ersetzt jedoch keine dauerhafte Finanzplanung. Berücksichtigen Sie deshalb vor einer Anfrage, ob die Rückzahlung in Ihr monatliches Budget passt. Die Kreditanfrage bei Vexcash ist SCHUFA-neutral.

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TÜV-Kosten richtig im Jahresbudget berücksichtigen

Planen Sie die Hauptuntersuchung als wiederkehrende Fahrzeugausgabe ein. Neben den TÜV-Kosten selbst können Wartung, Reifen, Versicherung, Kraftstoff und mögliche Reparaturen anfallen. Ein monatlicher kleiner Betrag auf einem separaten Unterkonto kann helfen, die jährlichen Autokosten besser zu verteilen.

Besonders sinnvoll ist es, vor dem Prüftermin einen Puffer für mögliche Mängel einzuplanen. So müssen notwendige Reparaturen nicht mit anderen laufenden Ausgaben konkurrieren. Gleichzeitig behalten Sie den Überblick darüber, welche Arbeiten kurzfristig notwendig sind und welche Wartung sich vorausschauend organisieren lässt.

Häufige Fragen zu TÜV-Kosten

Wie viel kosten TÜV und AU für einen Pkw?

Für einen Pkw liegen die Kosten für Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung häufig bei etwa 140 bis 170 Euro. Der genaue Preis hängt unter anderem vom Bundesland, der Prüfstelle und dem Fahrzeug ab.

Sind TÜV-Kosten überall gleich?

Nein. Die Gebühren können je nach Bundesland, Prüforganisation und Fahrzeugart unterschiedlich ausfallen. Ein Preisvergleich bei Prüfstellen in Ihrer Region kann daher sinnvoll sein.

Ist die Abgasuntersuchung in den TÜV-Kosten enthalten?

Die Abgasuntersuchung ist Bestandteil des Termins für die Hauptuntersuchung. Die konkrete Preisgestaltung sollten Sie bei der jeweiligen Prüfstelle vorab prüfen.

Was kostet eine Nachuntersuchung beim TÜV?

Für eine Nachuntersuchung fällt eine zusätzliche Gebühr an. Die Höhe kann je nach Prüfstelle und Fahrzeug variieren. Fragen Sie bei der Terminvereinbarung nach dem aktuellen Preis.

Was wird bei der Hauptuntersuchung geprüft?

Geprüft werden unter anderem Bremsen, Reifen, Beleuchtung, Lenkung, Fahrwerk, Scheiben, Spiegel und weitere sicherheitsrelevante Fahrzeugteile. Auch abgasrelevante Komponenten gehören zum Termin.

Wie kann ich Kosten vor dem TÜV-Termin vermeiden?

Kontrollieren Sie vorab zum Beispiel Licht, Reifen, Scheibenwischer, Warnweste, Warndreieck und Verbandkasten. Bei ungewöhnlichen Fahrgeräuschen oder erkennbaren Defekten kann ein Werkstattcheck vor dem Termin helfen.

Was passiert, wenn mein Auto wegen Mängeln nicht besteht?

Sie erhalten einen Mängelbericht mit den beanstandeten Punkten. Lassen Sie erforderliche Reparaturen durchführen und stellen Sie das Fahrzeug anschließend innerhalb der maßgeblichen Frist zur Nachuntersuchung vor.

Kann ich die Hauptuntersuchung auch bei DEKRA oder einer anderen Prüfstelle machen?

Die Hauptuntersuchung kann je nach Region bei verschiedenen anerkannten Prüforganisationen durchgeführt werden. Informieren Sie sich bei einer Prüfstelle in Ihrer Nähe über Terminmöglichkeiten und Gebühren.