Die Generation 50plus investiert in Gesundheit

1964 war das Jahr der Baby-Boomer und in diesem Jahr feiern die 1.357.304 Millionen Kinder des geburtenstärksten Jahrgangs ihren 50. Geburtstag. Somit hat die Generation 50plus weiteren Zuwachs erhalten und den Anteil der über 50-Jährigen an der Gesamtbevölkerung weiter steigen lassen. Aktuell sind mehr als 40% der Deutschen 50 Jahre und älter. Dieser Anteil wird in den kommenden Jahren noch weiter wachsen, denn auch die nachfolgenden Jahrgänge waren geburtenstark. Das Statistische Bundesamt hat in Bevölkerungsvorausberechnungen ermittelt, dass bis 2020 sogar 47-48% der deutschen Bevölkerung über 50 Jahre alt sein dürften. Das durchschnittliche Alter der Bevölkerung wird sogar bis 2050 von 42 auf zirka 50 Jahre ansteigen.

Die Best Ager bieten somit für die Unternehmen ein gewaltiges Wirtschaftspotenzial. Dies umso mehr, da sich deren finanzielle Lage zunehmend verbessert. Angesichts dessen ist es für jede Art von Unternehmen interessant zu wissen, wofür die Gruppe der Generation 50plus ihr Geld ausgeben wird und welche Wünsche diese Zielgruppe präferiert.

Forsa ermittelt, Gesundheit ist wichtigstes Grundbedürfnis

Gesundheitsbewusstsein bei der Generation 50+
1.000 Personen wurden von Marktforschungsinstitut Forsa untersucht. Dabei kam heraus, das das Gesundheitsbewustsein ganz oben ist.

Das Marktforschungsinstitut Forsa ging dieser Frage nach. Eine im Auftrag von easyCredit durchgeführte repräsentative „Umfrage Liquidität 50plus“ unter 1.000 Personen im Alter von 50 bis 79 Jahren nach ihren Investitionsplänen ergab, dass mehr als die Hälfte dieser Altersgruppe ihr Geld in die Erhaltung und Förderung ihrer Gesundheit stecken würde.

Für 80 Prozent von ihnen ist Gesundheit sogar das wichtigste Grundbedürfnis und rangiert damit sogar noch weit vor dem Wunsch nach einer harmonischen Partnerschaft (62%) und dem Streben, Zeit mit der Familie zu verbringen (56%).

Bei der Umfrage gaben 53% der Befragten an, in den kommenden 12 Monaten in ihr körperliches Wohlergehen investieren zu wollen und mit großer Wahrscheinlichkeit Geld für medizinische Zusatzleistungen auszugeben. Gegenüber 2013, als noch 47% derartige Investitionen ins Auge fassten, entspricht das einem Zuwachs von 6%.

44% der Umfrageteilnehmer gaben an, im kommenden Jahr in ein schönes Zuhause investieren zu wollen und sogar nur 38% möchten in ihre finanzielle Sicherheit investieren, um für die Zukunft vorzusorgen. Lediglich ein Viertel (24%) planen, sich einen gewissen Luxus zu gönnen und nur 11% wollen sich mit ihrem Ersparten demnächst ein neues Auto anschaffen.

Jeder Dritte der Generation 50plus würde Kredit für private Gesundheitsleistungen aufnehmen

Laut Studie gab jeder Dritte an, in den nächsten drei bis fünf Jahren mit finanziellen Einschränkungen zu rechnen. Allerdings sind nur 7% der Altersgruppe bereit, einen Kredit zur Überbrückung finanzieller Einschränkungen aufzunehmen. Die Hälfte (48%) hingegen würde sich am ehesten verschulden, um private Gesundheitsleistungen wie Zahnersatz, Hörgeräte oder Rollstühle, die von den Kassen nicht oder nur zum Teil übernommen werden, zu finanzieren. 37% würden ein Darlehen dazu nutzen, um ihre Wohnung oder ihr Haus altersgerecht umzubauen und 31% um in eine bessere Wohnung oder ein besseres Haus umzuziehen. Ein neues Auto mit 26%, technische Geräte wie Fernseher oder Smartphones mit 22% und eine große Reise mit 5% liegen weit dahinter.

Altersvorsorge tritt merklich in den Hintergrund

Während bei den meisten jüngeren Menschen materielle Dinge wie moderne Ausstattung, Reisen, Autos und natürlich die Karriere weit oben auf der Wunschliste stehen, sind die Wünsche der über 50-Jährigen weit bodenständiger.

Die Sorge um die Gesundheit und körperliche Mobilität beschäftigt die Generation 50plus besonders. Vor dem Hintergrund, dass nur 21% der Befragten mit ihrer Gesundheit sehr zufrieden sind, scheint dies nur logisch zu sein.
Problematisch ist allerdings die sinkende Bereitschaft der älteren Menschen, in die Altersvorsorge zu investieren. Während 2013 noch 45% Ausgaben dafür ins Auge fassten, ist der Anteil mit 38% in diesem Jahr 7% rapide gesunken.

Auch wenn die Niedrigzinspolitik der EZB kaum noch eine lukrative Altersvorsorge möglich macht, sollten sich dennoch über 50-Jährige eingehend beraten lassen und Finanzen, Vorsorge und Versicherungsschutz richtig planen, um entspannt in die Zukunft blicken zu können.

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