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Rund ums Auto

Führerschein finanzieren: So fahren Sie finanziell gepolstert

Der Führerschein macht mobil und erleichtert den Alltag, doch nicht jeder kann sich den Luxus ohne Weiteres leisten.

Die Fahrerlaubnis macht mobil und erleichtert den Alltag, doch nicht jeder kann den Führerschein finanzieren. Gerade Schüler, Studenten und Geringverdiener haben oft Schwierigkeiten, die nötigen Gebühren für die ersehnte Fahrerlaubnis aufzubringen.

In diesem Beitrag geht es um potenzielle Mittel und Wege, wie Verbraucher den Führerschein finanzieren können. Von klassischen Lösungen wie Neben- und Ferienjobs über unterschiedliche Kredite bis hin zur Ratenzahlung bei der Fahrschule kommen verschiedene Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen zur Sprache.

Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick

Im Wesentlichen gibt es drei Möglichkeiten, den Führerschein auch in einer geldlich schwierigen Situation zu finanzieren:

  • Durch einen ergänzenden Job
  • Durch einen Bank- oder Alternativkredit
  • Durch eine Ratenzahlung bei der Fahrschule

Kostendeckung durch einen kleinen Job

Schüler und Studenten können freie Nachmittage und die Ferien nutzen, um das Geld für den Führerschein zu verdienen. Zu diesem Zweck bieten sich Neben-, Ferien- und Minijobs an, die regelmäßig vergeben werden. Ein ein- bis zweimonatiges Ferienengagement reicht häufig aus, um sämtliche Kosten zu decken.

Etwas länger dauert die Finanzierung mit einem Nebenjob. Meist umfasst er nicht mehr als zehn bis 15 Wochenstunden, sodass der Monatsverdienst in der Regel 300 bis 400 Euro nicht übersteigt. Zudem braucht der Schüler oder Student in einigen Fällen einen Teil des Geldes für die Entrichtung der Lebenshaltungskosten.

Auch bei einem sogenannten Minijob liegt die Verdienstgrenze gemeinhin bei 450 Euro. Wer diesen Betrag nicht überschreitet, profitiert von der Sozialversicherungsfreiheit. Das heißt, das Gehalt wird fast ohne Abzüge ausgezahlt. Dieser Fakt birgt ein großes Sparpotenzial.

Finanzierung durch einen Bank- oder Alternativkredit

Um den Führerschein finanzieren und zeitnah angehen zu können, ist die Aufnahme eines Kredits eine gute Option. Im Falle der Bewilligung gibt es keine langen Wartezeiten. Die Anmeldung bei der bevorzugten Fahrschule kann unmittelbar danach erfolgen.

Neben den typischen Bankkrediten existieren solide und rentable Alternativen, wie etwa Kurzzeitkredite. Darüber hinaus ist denkbar, im eigenen Bekanntenkreis oder bei Peer-to-Peer-Plattformen Geld von privaten Anlegern zu leihen.

Ratenzahlung bei der gewählten Fahrschule

Einige Fahrschulen bieten ihren Kunden mittlerweile die Möglichkeit, den Führerschein per Ratenzahlung zu finanzieren. Das heißt, der Gesamtbetrag muss nicht auf einmal bezahlt werden, sondern in kleinen Teilen. Für Personen, die ein festes monatliches Einkommen haben und den jeweils fälligen Teilbetrag damit ohne Probleme abdecken können, stellt die Variante eine geeignete Lösung dar. Auf diese Weise rückt der Traum vom Führerschein schnell in greifbare Nähe.

Die Finanzierung per Kredit

Wer Probleme hat, den Führerschein finanzieren zu können, ihn jedoch sofort machen will, ist im Normalfall auf einen Kredit angewiesen. Dabei stehen mehrere Varianten zur Wahl, etwa Vexcash, Bankkredite und Darlehen aus privater Hand.

Mit Vexcash zum Führerschein

Mit einem Kleinkredit von Vexcash kann der Führerschein zuverlässig und zügig finanziert werden. Bei einer Zusage ist der angeforderte Kredit binnen kürzester Zeit auf dem Konto.

Der Ablauf Schritt für Schritt:

  1. Kreditsumme mithilfe des übersichtlichen Tarifrechners wählen.
  2. Formular vollständig ausfüllen.
  3. Verifizierung bequem per VideoIdent starten.
Hinweis
Dafür sind lediglich Skype und eine Webcam erforderlich.

Folgende Voraussetzungen gelten:

  • Die Kreditbewilligung setzt eine Volljährigkeit voraus
  • Der Wohnsitz befindet sich in Deutschland
  • Der Kunde verfügt über ein deutsches Bankkonto
  • Das regelmäßige Einkommen beläuft sich auf mindestens 500 Euro pro Monat
  • Der Kunde besticht mit ausreichender Bonität (mind. „mittlerer“ SCHUFA-Score)
Tipp
Da eine mittlere Bonität ausreicht, haben auch Geringverdiener und Selbständige die Chance, ihren Führerschein zu finanzieren.

Die Vorteile von Vexcash im Überblick

  • Kreditrechner für absolute Transparenz: Der Antragsteller sieht sofort, wieviel er bei welcher Kreditsumme insgesamt zurückzahlen muss.
  • Kreditanfrage ohne negative Auswirkung: Unabhängig von der Kreditbewilligung, hat die Anfrage keinen Einfluss auf den SCHUFA-Score.
  • Sofortkredit mit schneller Auszahlung: Wer sich für einen Expresskredit entscheidet und die Zusage erhält, erhält die Summe noch am selben Tag.
  • Kurze Bindung und gute Bonität: Da es sich um einen Kurzzeitkredit handelt, ist der Kreditnehmer nicht lange an die Rückzahlungsverpflichtung gebunden.
  • Top Konditionen ohne versteckte Kosten: Es werden  weder Provisions- noch Bearbeitungsgebühren erhoben
  • Keine Angabe des Verwendungszwecks: Anders als bei anderen Kreditinstituten ist es nicht erforderlich, den Verwendungszweck des Geldes zu nennen.

Hinweise zu Bankkrediten

Im Gegensatz zu einem Kredit bei Vexcash braucht der Antragsteller bei einer herkömmlichen Bank für die Bewilligung in der Regel eine sehr gute Bonität. Arbeitslose, Selbständige und Studenten ohne regulären Job haben eine minmale Chance auf eine Zusage.

Wer den Führerschein finanzieren möchte und einen entsprechenden SCHUFA-Score für den Bankkredit vorweisen kann, wählt zwischen verschiedenen Modellen:

  1. Dispo-/Rahmenkredit: Das Konto lässt sich bis zum vereinbarten Betrag überziehen. Für das Minus fallen oft sehr hohe Gebühren an. Zudem wirkt sich ein Dispokredit negativ auf die Bonität aus.
  2. Regulärer Kredit: Der Antragsteller erhält die für seinen Führerschein benötigte Summe und muss den Betrag inklusive hoher Zinsen in monatlichen Raten zurückzahlen. In der Regel benötigt der Kunde ein festes Einkommen, weshalb ein Arbeitsverhältnis die Chancen auf einen regulären Kredit erhöht. Für einen Kredit bei einem befristeten Arbeitsvertrag gilt es, wichtige Aspekte zu beachten.

Vorteile eines Bankkredits:

  • lange Rückzahlungsdauer möglich
  • niedrige monatliche Raten möglich

Nachteile eines Bankkredits:

  • Hohe Zinsen (v.a. bei langer Dauer)
  • Negative Auswirkung auf die Bonität
  • Nur bei guter Bonität erfolgreich

Darlehen aus privater Hand

In Bezug auf ein Darlehen aus privater Hand gilt es zwischen zwei Optionen zu unterscheiden:

Bekanntenkreis: Wer Familienangehörige, Freunde oder Bekannte mit einem soliden finanziellen Fundament hat, kann sich den Betrag in einigen Fällen zur Finanzierung des Führerscheins leihen. Die Konditionen sollten individuell ausgehandelt werden (Rückzahlungszeitpunkt, Zinsen etc.).

Vorteile:

  • Der Kreditnehmer ist auf keine offizielle Institution angewiesen
  • Der Kreditnehmer ist – nach individueller Absprache – von der Entrichtung von Zinsen befreit

Nachteil:

  • Ein Kredit wirkt sich unter Umständen negativ auf die zwischenmenschliche Beziehung aus

Peer-to-Peer-Plattform: Sogenannte Peer-to-Peer-Plattformen boomen. Das Prinzip eines solchen Portals ist, dass private Anleger dem Antragsteller helfen, ein Projekt – etwa den Führerschein – zu realisieren. Die Zinsen gestalten sich hier recht günstig. Allerdings muss der Kreditnehmer warten, bis sich genügend Menschen gefunden haben, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützen möchten. Zudem fallen Gebühren an.

Vorteil:

  • Niedrige Zinsen

Nachteile:

  • Eventuell Wartezeit (keine Sicherheit)
  • Meist gute Bonität erforderlich
  • Vermittlungsgebühren
Kommen alle anderen Lösungen nicht infrage, kann der Führerschein über einen Kleinkredit oder per Ratenzahlung finanziert werden.
Wer seinen Führerschein finanzieren möchte, kann auf einen Kleinkredit oder die Ratenzahlung zurückgreifen.

Die Ratenzahlung bei der Fahrschule

Kann der Führerschein in Raten bezahlt werden?

Kommen alle anderen Lösungen nicht infrage, bleibt noch die Option, die Kosten für den Führerschein in Raten bei der Fahrschule abzuzahlen. Immer mehr Schulen bieten ihren Klienten diese praktische Variante an.

Wie funktioniert die Ratenzahlung?

Das Prinzip ist sehr einfach: Der Fahrschüler bezahlt genau den Betrag, der für die Stunde anfällt. Ob er die Summe in bar oder via monatlichem Dauerauftrag begleicht, bleibt ihm überlassen, es sei denn, die Schule hat abweichende Bedingungen festgelegt.

Wichtig ist, dass der Ratenzahlungsvertrag von beiden Parteien unterzeichnet wird. Zudem muss der Fahrschüler im Falle der Kontoabbuchung eine gültige Bankverbindung angeben, um Probleme beim Einzug zu vermeiden.

Vor- und Nachteile der Ratenzahlung

Wird der Führerschein nicht in den Ferien (Ferienfahrschule) gemacht, kann er mehrere Monate in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund erweist es sich als praktisch, den Betrag nicht vorstrecken zu müssen.

In diesem Fall bietet die Ratenzahlung Komfort und Sicherheit – zumindest, wenn der Fahrschüler ein regelmäßiges Monatseinkommen hat, das bei einem strategisch sinnvollen Vorgehen auch die Teilzahlungen für den Führerschein mit abdeckt.

Den Vorteilen stehen allerdings auch potenzielle Nachteile gegenüber, die sich ungünstig auswirken können. Wird eine Rate nicht pünktlich beglichen, bricht die Fahrschule unter Umständen alle weiteren Stunden ab, bis der Fahrschüler wieder im Soll ist. Dies geht mit weiteren Komplikationen einher: Für die versäumten Zahlungen fallen Gebühren an, die den Preis für die Fahrerlaubnis erhöhen.

Tipp
Wer sich für die Ratenzahlung bei der Fahrschule entscheidet, sollte als Zahlungstermin möglichst den Tag nach dem Gehaltseingang wählen. Die pünktliche Zahlung und der Entfall zusätzlicher Gebühren werden somit gesichert.

Vorteile:

  • Teilzahlungen nach jeder Stunde bzw. monatlich
  • Gesamtsumme nicht sofort nötig

Nachteile:

  • Bei nicht bezahlter Rate sind zusätzliche Gebühren denkbar
  • Bonitätsprüfung (gute Bonität muss meist gegeben sein)

Führerschein finanzieren: Tipps

Bei all den Möglichkeiten, die zur Finanzierung des Führerscheins zur Verfügung stehen, ist es nicht einfach, die richtige Entscheidung zu treffen. Die folgende Liste soll helfen, die beste Wahl zu treffen.

Darauf gilt es grundsätzlich zu achten

Die berufliche, finanzielle Situation

Zunächst sollte sich der zukünftige Fahrschüler vergegenwärtigen, in welcher finanziellen Situation er sich befindet. Wie sieht es mit dem monatlichen Einkommen aus? Könnte ein Neben- oder Ferienjob die Lösung sein, um den Führerschein problemlos zu finanzieren? Wer weiß, in puncto Bonität eher schlecht als recht abzuschneiden, spart sich den Gang zur Bank besser. In dem Fall macht es mehr Sinn, Vexcash oder Bekannte als Finanzierungsoptionen in Erwägung zu ziehen und zu kontaktieren. 

Tipp
Auch das Alter spielt eine Rolle. Angehende Fahrschüler unter 18 Jahren sind auf einen Ferien- oder Nebenjob angewiesen, wenn es im Bekanntenkreis niemanden gibt, der helfen kann.

Kreditsumme gut überlegt wählen

Es empfiehlt sich, den Kredit weder zu hoch noch zu niedrig zu veranschlagen. Zum einen wäre es gefährlich, einen zu hohen Betrag zu kalkulieren. Dies würde die Zinsen in die Höhe treiben und die Bindung an das Geldinstitut verlängern. Zum anderen könnte es von Nachteil sein, exakt die Summe anzufordern, die den Führerschein genau abdeckt. Es ist nicht auszuschließen, dass ein paar Fahrstunden mehr nötig sind als gedacht und somit höhere Kosten anfallen. Diese Eventualität sollten bedacht werden.

Tipp
Am besten veranschlagt der Kreditnehmer den üblichen Betrag für den Führerschein plus 200 bis 300 Euro als Reserve.

Konditionen verschiedener Anbieter vergleichen

Bei der Aufnahme eines Kredits gilt es die Konditionen verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen. Die Unterschiede bezüglich Zinsen, Laufzeiten und sonstiger Gebühren können groß sein.

Kann der Führerschein durch das Arbeitsamt finanziert oder bezuschusst werden?

Wer arbeitslos ist und einen spezifischen Führerschein finanzieren muss, um eine interessante Stelle anzutreten, kann sich an das zuständige Arbeitsamt (Jobcenter) wenden. In vielen Fällen bietet die Agentur dem Arbeitsuchenden eine Unterstützung für den PKW- oder LKW-Führerschein. Zum Teil werden die Kosten für den gefragten Führerschein zu 100 Prozent übernommen.

Gemeinhin muss sich der Kunde um einen sogenannten Bildungsgutschein kümmern. Diesen stellt das Arbeitsamt an Personen aus, die eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können oder mindestens drei Jahre lang eine berufliche Tätigkeit ausgeübt haben. Neben Arbeitslosen kommen auch Arbeitnehmer, deren Arbeitsvertrag ausläuft oder die vor einer Kündigung stehen, für den Bildungsgutschein infrage.

Tipp
Bevor der Kunde einen Bildungsgutschein beantragt, sollte er sich genauestens darüber informieren, um die Chancen auf eine Zusage zu erhöhen. Grundvoraussetzung ist, dass der Führerschein für die anvisierte Arbeitsstelle zu den festen Bestimmungen gehört.
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